Der Erste …

Nicht der erste Lauf im neuen Jahr, aber die Premiere für die Samstagsläufe 2018. Mit Christoph und Marc sind wir nur zu dritt beim seit langen ersten Lauf ohne Regen. Am Freitagfrüh war ich nochmal alleine unterwegs. In der Hoffnung auf geschlossene Himmelsschleusen hatte ich zur gelben Jacke gegriffen. Ergebnis: komplett durchnässt nach zehn Kilometern. Aber selbst schuld. Die neue Hightech-Gore-Shakedry-Kluft kommt also heute zum Einsatz … Es regnet nicht.

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So scherzen die Laufkumpel, die in den schwarzen Lauftreffjacken unterwegs sind, wir würden als Trio aussehen, als begleiteten zwei Bodyguards einen Promi. Nun ja, mit der goldfarbenen Schrift auf dem braunen Teil sieht es auch so wertig aus, wie es teuer ist.

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Hinauf nach Tarforst, hinunter ins nebelverhangene Ruwertal und an dem reichlich Wasser führenden Fluss, der sonst ein beschauliches Flüsschen ist.

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Es ist Hochwasserzeit an der Mosel, der sich bei einem Pegel von 8,50 Metern hält. Das sind sechs Meter als normal. Wie das aussieht zeige ich in einem Video, dass ich gestern für unsere Leser und Onlinenutzer gebastelt habe.

Marc schwächelt heute ein wenig, kämpft wohl mit einem Infekt, wie er meint. So nehmen wir auf dem nun flachen Rückweg durch Kürenz Tempo heraus. Davor geht es durch die Riversissiedlung, die in der kommenden Woche eines meiner Reporterthemen sein wird.

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Am Ende noch mit Christoph eine kleine Extraschleife. 22,5 Kilometer müssen reichen. Genug, um das Gefühl zu haben, dass die Beine genug für diesen Tag geleistet haben.

 

14 Gedanken zu “Der Erste …

  1. Lieber Rainer,

    22,5 km müssen reichen, Eure Bescheidenheit ziert Euch 😆

    Noch scheinen sich die Hochwasserfolgen in Trier in Grenzen zu halten. Ich drücke die Daumen, dass es so bleibt. Aber Dein Zuhause liegt ja zum Glück allemal hoch genug.

    Schon traurig, dass regenfreie Läufe schon zu etwas besonderen werden 😦

    Liebe Grüße
    Volker

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    • LIeber Volker,
      bislang bin ich ja ganz gut durch den Winter gekommen. Ein paar Kilometer mehr wären durchaus möglich gewesen, aber man sollte nicht übertreiben. 😉

      Regen … Ist so langsam wirklich genug. Hier gleicht die Erde einem riesigen Schwamm. 😦

      Aber zum Glück gibt es auch „trockene“ Wege 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Lieber Rainer,
    tja, man soll nie mit dem Regen rechnen, aber man sollte immer vorbereitet sein 😂Du scheinst aus dem gestrigen Erlebnis wenigstens was gelernt zu haben…
    Ich hoffe sehr, dass ihr von Schlimmerem verschont bleibt wegen des drohenden Hochwassers, hier ist es nicht so wild, wobei die Trails fast schon zum Schwimmen taugen, aber nur die ebenen 😉

    Schönes und erholsames Wochenende wünsche ich Dir, Grüße an Karin

    Salut

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    • Lieber Christian,
      das mit der Jacke war wirklich mal wieder gedankenlos. Und mit Regen ist in diesem Winter tatsächlich immer zu rechnen. 😉

      Das mit dem HOchwasser scheint tatsächlich nicht dramatischer zu werden. Jetzt darf es aber nicht noch einmal so viel Reginen in den kommenden beiden Wochen, dann wird der Spuk vorbei sein.

      Hier sind auch die Steigungen auf Trails kaum mehr zu laufen. Alles vollkommen seifig, sogar mit gröbstem Profil.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  3. Lieber Rainer,
    ich habe die Luft angehalten, als ich in den Nachrichten von Rhein und Mosel hörte. … nicht dass ihr in Zukunft schwimmen müsst, wo ihr sonst laufen könntet! 😳
    Aber die Kommunen, die an solchen Wasserläufen zuhause sind, können sich ja vorbereiten. – Danke für das Video: es zeigt sehr plastisch, wie mobiler Schutz aussehen kann!
    In der Hoffnung, dass es nicht schlimmer kommt, alles Gute!
    LG Manfred

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    • LIeber Manfred,

      Im Vergleich zu den Hochwassern 1993 und 1995 ist das nur ein fast harmloser Abklatsch. Zum Glück hat es wohl auch in den Vogesen aufgehört zu regnen. Dann kommt nicht mehr so viel Wasser hier an.

      ES sieht nach Entspannung der Lage aus.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  4. Lieber Rainer, auch bis in den hohen Norden dringen die weniger guten Nachrichten wegen des Hochwassers, möge es nicht noch schlimmer werden, zum Glück gibt es bei euch immer Möglichkeiten, ihm zu entlaufen…………………und dann – wie gesagt – kein Burnout, gell ? 😉

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    • LIebe Margitta,
      keine Sorge, das mit dem B… wird nicht passieren, da bin ich ziemlich sicher. Denn die Arbeit macht zur Zeit wieder einmal viel Spaß 🙂

      Das Hochwasser hält sich auch in Grenzen. Gut so!

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  5. Lieber Rainer,

    den Regen hatte ich dafür heute nachmittag – mit den von dir für Freitagmorgen beschriebenen Folgen, weil ich das Anfangsgeniesel nicht ernst genommen hatte. Tja … 😉

    Die Bilder geben die aktuelle Wettertristesse sehr schön wieder. Zum Glück wird wohl wenigstens das Hochwasser nicht so schlimm wie zuerst befürchtet.

    Bin sehr gespannt auf das, was du über die Riveris-Siedlung berichten wirst; es scheinen sich ja gute Lösungen für die Bewohnerfamilien abzuzeichnen. 🙂

    Liebe Grüße und schönes (Rest-)Wochenende
    Anne

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    • Liebe Anne,
      Ja, am Nachmittag hat es wieder ganz schön gegossen. 😦

      Auch die Riverissiedlung erinnert mich an meine ersten Jahre in Trier. Damals sollten die Bewohner mit Gewalt umgesiedelt werden. Das ist am öffentlichen Protest gescheitert. Nun sieht es so aus, dass die Stadtverwaltung aus den Erfahrungen von damals gelernt hat. 🙂

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  6. Lieber Rainer,

    der Samstagslauf geht weiter und das sogar im Trockenen! 🙂 Gut zu lesen, dass das Hochwasser nicht ganz so arg zu werden scheint. Ich drücke euch die Daumen, dass sich die Niederschläge in andere Regionen verziehen mögen.
    Und was soll ich zur Jackenwahl sagen… nur eine Regenjacke zu besitzen hält halt auch nicht trocken 😉

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  7. Lieber Rainer,
    weiter geht’s mit dem Samstagslauftreff. Echt eine schöne Sache.
    Weniger schön ist die Hochwassersituation. Ich hoffe, die Lage hat sich entspannt. Bei uns wurde auch ein recht hoher Pegel erreicht. Aber nichts, wo die Anwohner nicht mit umgehen konnten. 30 cm mehr – dann hätten wir unser Auto in Sicherheit bringen müssen. Wir wohnen ja in Sichweite zur Weser und haben unsere Garage am Grundstücksende Richtung Weser. Aber zum Glück hat es früh genug aufgehört zu regnen. Allerdings steht die Weser in diesem Winter durch den vielen Regen auch ungewöhnlich hoch. Normalerweise führt sie zu dieser Zeit eher Niedrigwasser…
    Wieder zum Thema. 😉 22,5km finde ich ganz schön beachtlich. Aber Du hast ja auch wieder ein Ziel. Peilst Du einen neue Bestzeit in Hannover an?
    Liebe Grüße, Bianca

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  8. Liebe Bianca,
    das Leben am Fluss kann spannend sein … Ich wünsche Dir natürlich, dass Dein Auto stehen bleiben kann.

    In Hannover plane ich keine Bestzeit. Davon bin ich weit entfernt. Aber locker wird es trotzdem nicht. 😉

    LIebe Grüße
    Rainer 😎

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