Izola – Reisetagebuch Slowenien VI

Tag fünf unserer Reise durch Slowenien soll ein gemütlicher Tag werden. Ich bin wieder früh wach und fahre mit dem Fahrrad von unserem Stellplatz auf dem Campingplatz Belvedere bei Izola ein Stück auf dem Fußweg in Richtung Piran, den wir am nächsten Tag erwandern wollen.

Ein schöner Blick auf die steil abfallende Küste belohnt diesen Abstecher.

Nach dem Frühstück mit leckerem Müsli packen wir die Badesachen mit in die Rucksäcke und spazieren die drei Kilometer nach Izola, wo sich der ausgebaut Strand zunehmend füllt. Es ist schließlich Wochenende.

Wir gehen an derStrandpromenadeentlang durch den großen Yachthafen und erkunden den historischen Kern des in Römerzeit erblühten Städtchens. Hier wird vor allem gewohnt. Die Kirche am höchstenPunkt ist leider verschlossen.

Nach einem Abstecher zu einem im italienischen Rokkoko erbauten Palazzo, der in seinerPracht wie ein Fremdkörper zwischen den schlichten Häusern wirkt, gehen wir weiter zu dem grünen Strand von Izola, wo in einem kleinen Strandcafe Eis und ein Latte Macchiato auf uns warten.

Auf dem Rückweg kaufen wir Brot und Kaffee ein und genießen dann ein Bad im Meer. Zurück auf dem Campingplatz gibt es Kaffee und Strudel aus Kobarid. Der Rest des Tages ist Entspannung und Lektüre.

Den steilen Weg hinunter zum Sonnenuntergang gehe ich am Abend alleine, weil sich Karin nicht mehr aufraffen kann. Ihr Hörbuch der Brückenbauer-Saga ist einfach zu spannend.

Ich genehmige mir also alleine noch ein gemütliches Bier in der Strandbar und lasse mich von dem Farbenzauber über dem Meer faszinieren.

8 Gedanken zu “Izola – Reisetagebuch Slowenien VI

  1. Lieber Rainer,
    ich vermute Du bist beim Schreiben des Beitrags in Erinnerungen geschwelgt und kannst dadurch wieder etwas von dem angenehmen Urlaubsgefühl zehren.
    Danke für die traumhaften Ausblicke, da kommt schon wieder Urlaubssehnsucht auf 😊

    Salut

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    • Lieber Christian,
      es ist zwar schon ein halbes Jahr her seit unserem Urlaub. Umso schöner sind die Erinnerungen. Ich habe noch so viele schöne Erlebnisse im Köcher. Das genügt für den ganzen Winter 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Lieber Rainer, wieder wunderschöne Eindrücke! Die Menschenmassen am Strand wären nichts für mich gewesen. Aber der Sonnenuntergang am Meer und die kleinen Gassen … hach, wunderbar!

    Liebe Grüße, ich bin gespannt, wann die Zeit für den nächsten Bericht reicht
    Anne

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    • Liebe Anne,
      das Bild von dem vollen Strand ist an einem Sonntag enstanden. Da war natürlich viel mehr los als an anderen Tagen. Mich kann man mit solchem Gedränge auch nicht locken. Dafür hat der Sonnenuntergang und das Bierchen an der Strandbar am Abend entschädigt.

      Der nächste Bericht wird ein Hingucker, das verspreche ich schon mal.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  3. Lieber Rainer, irgendwie kommt mir das so bekannt vor, nein, ich sage nicht, dass ich auch schon dort unten war !! Auch zum Strand – leider ist er meist steinig, nicht so wie bei uns mit feinem, weichem, weißem Sand. Am schönsten sind – wie überall – die ruhigen, malerischen Ecken und Gassen. Die Abendstimmungen ein Gedicht ! Und das Essen habe ich auch in sehr guter Erinnerung !! 😉

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    • Liebe Margitta,

      auf den Trubel lässt sich tatsächlich gerne verzichten. Aber zum Glück war es nur am Wochenende so voll.
      Das Essen? Ja, stimmt, wir hatten von unserem Ausflug in die Stadt fangfrischen Fisch mitgenommen. Noch eine Erinnerung. Lecker!

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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