Viel Eifel, ein Maar und die Freuden und Leiden eines Halben

Der Maare-Mosel-Lauf gehört zu den schönsten Halbmarathons in unserer Region. Nachdem die vergangenen Wochen ganz gut bei mir gelaufen waren, habe ich mich tatsächlich entschieden, dort nach langer Zeit mal wieder mein Glück auf 21 Kilometern zu versuchen.

Mit Christoph und Bosko, unserem neuen Lauftrefffreund war das eine schöne Sache. Christoph ist in seiner Marathonvorbereitung zwar bereits die 12.5 Kilometer von Gillendfeld zum Start in Daun gelaufen und musste dann der Hitze Tribut zollen. Aber auch er war am Ende mit 30 Kilometern zufrieden.

Die etwas chaotische Anfahrt mit dem Bus hat die Freude nicht getrübt, wieder einmal viel bekannte Gesichter zu sehen. Aus dem Plan, zu dritt zu laufen, wurde allerdings nichts, weil sich Bosko von dem hohen Tempo beim Start anstecken ließ.

Eingesammelt habe ich ihn wieder am Fuße des langen letzten Anstieg im Naturschutzgebiet Mürmes, den Christoph ausgelassen hat. Davor boten sich viele schöne Impressionen von der alten Eifelbahn-Strecke und besonders von der Schleife um das Schalkenmehrener Maar.

Die letzten fünf Kilometer bin ich dann alleine gelaufen, bei etwas flotterem Tempo. Unter zwei Stunden wollte ich schließlich doch bleiben.

Im Ziel dann Freude, alkoholfreies Weißbier und eine kalte Dusche. Dass ein mächtiges Gewitter und heftiger Regen den Weg zum Parkplatz zu einer abenteuerlichen Angelegenheit gemacht hat, sei nur am Rande erwähnt.

Jetzt gönne ich meinem Knie einige Tage Pause. Dass ich ausgerechnet am Sonntag früh damit gegen eine Tischbeinkante geknallt bin, war keine so gute Sache …

7 Gedanken zu “Viel Eifel, ein Maar und die Freuden und Leiden eines Halben

  1. Lieber Rainer,

    hat doch alles super geklappt, dazu eine Zeit für die ich mich schon richtig anstrengen müßte 🙂

    Zum Thema Tischbeinkante: Da bewahrheitet es sich mal wieder, dass die meisten Unfälle im Haushalt passieren 🙂

    Meine Bloggerfreundin Elke war auch dabei, aber offensichtlich habt Ihr Euch nicht gesehen oder erkannt.

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker,
      Elke war dabei? Das wusste ich nicht. Sonst hätte ich sie vorher kontaktiert. Meine Knieschmerzen danach waren wohl tatsächlich von der Kollision mit dem Tischbein. Hat inzwischen zum Glück wieder nachgelassen.

      Liebe Grüße und schönen Urlaub!

      Rainer 😎

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  2. Lieber Rainer,
    schön, dass der Halbe für dich so gut geklappt hat! Das macht doch gleich gute Laune (und für die Tischkante kann der Lauf ja nichts… ) 😀
    Die Temperaturen dürften ja nicht unbedingt läuferfreundlich gewesen sein, dafür Hut ab, dass du die letzten 5 Kilometer noch Tempo anziehen konntest. 🙂
    Gute Erholung!

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Doris,
      ja, das war ein schönes Erlebnis, auch wenn die Strecke doch etwas grenzwertig war. Aber ich werde jetzt wieder die länge reduzieren. Dann dürfte hoffentlich der Spaß auch weiterhin im Vordergrund stehen.
      Wirklich schnell bin ich im Vergleich zu früher auch die letzten fünf Kilometer nicht gelaufen. Aber durch das moderate Tempo davor war da noch eine Steigerung möglich.

      Danke und liebe Grüße
      Rainer 😎

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  3. Lieber Rainer,
    so, jetzt bin ich endlich mal wieder bei dir gelandet und fange von „hinten“ an deine Beiträge „aufzurollen“!
    Schön, dass du dir wieder mal einen Halben „leisten“ konntest. – Aber das nächste Mal uffpasse, der Tisch kann ja nicht ausweichen! 😉 Inzwischen ist das Knie hoffentlich wieder etwas ruhiger!
    … und hoffentlich kannste dran bleiben!
    LG Manfred

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