Lauf mit Holz

Ausnahmsweise erlaube ich mir hier ein wenig Produktwerbung. „Made of Wood“ steht auf dem Preisanhänger meines petrolfarbenen neuen Laufshirts von „wijld“, auf das mich das Runners Magazin gebracht hat. Mit 50 Euro nicht sehr günstig, aber dafür aus 211 Gramm Holzfasern aus nachhaltigem Ausbau und zwei wiederverwerteten Platikflaschen gemacht. So steht es jedenfalls auf dem Shirt.

Die Herstellerfirma aus Wuppertal dokumentiert auch in ihrem Verpackungsmaterial die grüne Philosophie. Und angeblich pflanzt sie zudem für jede nachhaltige Bestellung auch noch einen Baum. Angesichts der persönlichen Grußkarte, die der Lieferung beiligt, will ich das Versprechen gerne abnehmen.

Die erste Geruchsprobe … Keine Chemie, oder doch? Ist das tatsächlich ein Geruch wie Holzspäne? Das Shirt ist chic und passt prima, fühlt sich angenehm an und sieht, sofern ich das beurteilen kann, auch an meinem Astralkörper gut aus.

Heute früh, alle Freunde vom Samstagslaufteam haben abgesagt, regnet es um 8 Uhr in Strömen. Aber 15 Minuten später ist der Regen moderat, so dass ich zu der geplanten 15er Runde des Freundschaftslaufs aufbrechen kann. Die – nicht nachhaltige aber noch viel teurere – Gore-Laufjacke über dem Shirt. Aber als nach weiteren 15 Minuten der Wasserhahn im Himmel ganz abgedreht ist, kommt die in die eigene Brusttasche und wird mehr als eine Stunde in der Hand mitgetragen. Wiegt ja nichts, das Teil.

Das Shirt fühlt sich prima an. Der weite Halsausschnitt ist angenehm und sorgt auch dafür, dass es nicht zu heiß wird. Denn das Teil ist eher etwas für die nicht ganz heißen Tage. Im Herbst wird das aber definitiv eines meiner Lieblingsteile. Zumal es nach 1,5 Stunden Aktivität nicht nach Schweiß riecht, obwohl ich die letzten 5 Kilometer wieder mit Jacke gelaufen bin. Test bestanden, würde ich sagen.

Und wie war die Woche? Wieder Laufen und Schwimmen im Wechsel. Die Flossen habe ich tatsächlich weggelassen. Ich muss mich ja nicht mit Krämpfen quälen.

Apropos quälen: Bei der Runde zu den Mattheiser Weihern konnte ich nicht widerstehen und habe mich an den neuen Fitnessgeräten dort probiertt. Klimmzüge … Naja, da war ich auch mal fitter. Zu zehn Stück aus dem Stand hat es gerade so gereicht. Wenn ich da in Zukunft unterwegs bin, wird das wohl zum Pflichtprogramm werden müssen.

Und wenn die Freibadsaison zu Ende ist, wird auch die Gymnastikmatte wieder häufiger ausgerollt. Liegestütz gehören da zum Zirkel. Aber zumindest damit bin ich nicht ganz aus der Übung …

6 Gedanken zu “Lauf mit Holz

  1. Lieber Rainer,
    da musst du den Inhalt deines Kleiderschranks wohl künftig nicht nur vor Motten schützen, sondern auch vor Holzwürmern und Borkenkäfern! 😉 Schickes Teil, das zudem seine Funktion bestens zu erfüllen scheint. Dann ist es seinen Preis auch wert. Ein besseres Gewissen, das man hoffentlich haben darf, ist eh unbezahlbar! Ich hoffe, es rechnet nicht noch jemand aus, dass die Produktion des Shirts mehr Energie und Wasser verbraucht als ein Chemielumpen. Als Laie kann man das ja gar nicht mehr beurteilen. 😦
    Endlich ist also der Gerätepark nutzbar. Ich hab im Zuge des Crowdfunding auch gespendet dafür … muss Jahre her sein. 🙄 Ich bin gespannt, wie intensiv die Anlage genutzt wird, von dir und anderen …

    Liebe Grüße
    Anne

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    • Liebe Anne,

      ich hoffe sehr, dass die ganze Sache nicht nur ein Fake ist.
      Der Gerätepark ist eine schöne Sache. Ich hatte auch gespendet. Viel genutzt wird er derzeit noch noch nicht. Hoffentlich findet da kein Vandalismus statt.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Lieber Rainer,

    toll, dass Du so eine Vorreiterrolle in Sachen nachhaltiger Laufbekleidung übernimmst (Ich werde Dich jetzt jedes Mal loben, um Dich zum Bloggen zu animieren 😀 ) Der Preis ist zwar üppig, aber wenn ich bedenke wieviele Shirts man wirklich braucht (meistens trägt man sowieso nur seine Lieblingsteile), geht es im Prinzip auch wieder.

    10 Klimmzüge … ich glaube daran würde ich zur Zeit scheitern 😯

    Liebe Grüße
    Volker

    Gefällt 1 Person

    • Lieber Volker,
      Lob ist immer gut. 🙂 Ob das etwas an meinem Zeitbudget ändert, weiß ich nicht. Bin eher skeptisch. 😦
      Mit dem Shirtpreis gebe ich Dir recht. Ist sicher ein kleiner Luxus. Aber es scheint so robust zu sein, dass es nicht nach zehn Läufen kaputt ist.
      Bei den Klimmzügen ist es erschreckend wie schwierig das inzwischen ist. Das ist eine muskuläre Belastung, die einfach vollkommen ungewohnt ist. Da hilft nur: üben. 🙄

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  3. Lieber Rainer,
    super Idee! Ich finde es toll, solche Projekte und Ideen zu fördern und hab mir die Firma schon notiert! 😀
    Schauma mal, wann wieder Platz im Laufkleiderkasten ist. 😉

    So ein Gerätepark an der Laufstrecke ist super. Ich habe ja den Fitnesspoint, an der Zufahrt zum Strandbad und dort ist es einfach leichter, mal kurz anzuhalten und ein paar Sit-Ups, Liegestütze o.ä. zu machen, als daheim. 🙄

    Und: Flossen werde völlig überbewertet!

    Gefällt 1 Person

    • Liebe Doris,

      die Optik und die Qualität des Shirts wird Dich begeistern, auch wenn ich bezweifele, ob es in Deiner Lieblingsfarbe angeboten wird 😉

      Das mit den Flossen gebe ich auch auf, denke ich. Muss nicht sein. Und nach der Freibadsaison bringt mich eh niemand ins Hallenbad. Völlig überbewertet, tatsächlich 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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