Reisetagebuch Kroatien: Insel Krk (Baska)

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Nach vier Tagen in Rab setzen wir auf die Insel Krk über. Es ist ein lohnenswertes Ziel in der Karner Bucht. Weil bei Baska im Rother Wanderführer gleich vier schöne Touren ausgewiesen sind, fahren wir die 40 kurvigen Kilometer vom Fährhafen bis dorthin. Der Ort liegt traumhaft an einer weiten Bucht mit feinem Kies. Hier muss es in der Hochsaison sehr turbulent zugehen. Der Campingplatz Valmar ist extrem großzügig und gepflegt. Alternative wäre ein am Hang in Terrassen angelegter Nudisten-Campingplatz.

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Wir finden also zwei sehr schöne Stellplätze, nur 100 Meter vom Strand entfernt. Unser Favorit ist allerdings schon reserviert, weshalb wir – zum Glück – die zweite Wahl als Standort für einige Tage wählen. Er ist traumhaft schattig, was angesichts von 30 Grad die Urlaubsqualität erheblich steigert.

Die gebackenen Doraden mit kühlem Rosé aus der Region schmecken herrlich, auch wenn sich die Pfanne für die Bratkartoffeln als Niete erweist und deshalb entsorgt wird.

Auch auf Krk sind die Morgenstunden meditativ und bestens geeignet für Morgenspaziergänge bei angenehmen Temperaturen. Da bietet sich zum Beispiel der Weg durch den langsam erwachenden Ort hinauf zur Kapelle St. Ivan an.

Von dort ist der morgendlich ungetrübte Blick in die Bucht und zur Nachbarinsel Prvić ausgezeichnet.

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Und die Lust auf ein schönes Frühstück steigt mit jedem Schritt in Richtung Campingplatz.

Idyllisch ist es natürlich am Abend. Baska, das am Ende des einzigen Flusses der Insel liegt, der auch im Sommer nicht versiegt, ist tatsächlich ein lohnenswertes Ziel und Ausgangspunkt für schöne Wanderungen. Aber davon demnächst mehr. Zunächst müssen wir uns noch stärken …

6 Gedanken zu “Reisetagebuch Kroatien: Insel Krk (Baska)

  1. Lieber Rainer,

    dass ihr nicht auf den Nudisten-Campingplatz wolltet, kann ich angesichts der schönen Strandlage des gewählten Platzes noch besser verstehen. Am allerbesten aber gefällt mir (so kurz vor dem Abendessen) die Grillplatte … 😉

    Liebe Grüße
    Anne

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    • Liebe Anne,

      der FKK-Platz hat auch eine schöne Lage. Dennoch ist mir zu viel blankes Hängefleisch auch abseits vom Strand suspekt. 😉

      Die Fischplatte war nicht übel. Aber selbst angerichtet hat der Fisch ich besser geschmeckt. 🙂

      LIebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Wenn ich das Essen sehe, dann läuft mir das Wasser im Mund zusammen.
    Habe in noch keinem Urlaub so gut, so qualitativ hochwertig und dennoch günstig gegessen wie in Kroatien. Da können sich viele Destinationen noch eine Scheibe von abschneiden.
    Es muss ja nicht günstig sein, aber schmecken muss es und die Qualität muss passen…und das beherrschen die Kroaten in Perfektion.

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    • Das mit dem „günstig“ kann ich nicht unbedingt unterschreiben. Aber das hängt vermutlich auch davon ab. wo man einkehrt. Und frischer Fisch ist angesichts der Überfischung des Mittelmeers nicht unbedingt billig. Aber das ist sicherlich auch gut so und führt zu einem etwas verträglicheren Umgang mit den Ressourcen.

      In Sachen Qualität stimme ich Dir zu. Es geht nichts über wirklich frischen Fisch.

      Viele Grüße
      Rainer

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