Island – ein Reisetagebuch (Teil 11)

Reykjavik

Eine ruhige Nacht, prima geschlafen. Da darf so ein Stadttag kommen. Gemütliches Aufwachen, ein kurzes Müsli-Frühstück, zusammenräumen und auf geht es in die Hauptstadt von Island, wo etwa ein Drittel aller Einheimischen lebt. Warum, das bleibt für uns nach zehn Tagen in der Natur eher ein Geheimnis.

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Zwar ist es nicht gerade hektisch. Und die Haupteinkaufsstraße ist auch nicht überlaufen. Aber natürlich gibt es hier so ziemlich alles, was eine Shopping-Tour braucht. Nur Sommermode sucht man hier ziemlich vergeblich.

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Das neue Kongresszentrum an der Riesenbaustelle in Hafen ist sehenswert und belebt. Der Versuch, in eine Tiefgarage zu kommen, scheitert an der mangelnden Höhe der Zufahrt. Aber oberirdisch findet sich nach kurzem Warten ein Plätzchen, leider bei der Rückkehr auch ein Knöllchen. Scheinbar hat etwas mit dem Parkautomaten nicht funktioniert. Aber was soll’s …

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Die Erkundung der Innenstadt inklusive Beton-Hallgrimskirkja mit Kleis-Orgel verläuft im Vergleich zu den Naturschönheiten relativ unspektakulär. Es gibt nette Ecken in der Stadt. Überraschend grüne Gärten, die zum Teil reichlich verwildert sind. Ein einheitlicher Baustil ist nicht feststellbar. Aber das steht ja auch im Dumont-Reiseführer. Boomtown Reykjavik  mit ungezügeltem Wachstum ohne Rücksicht auf sinnvolle Stadtentwicklung und Optik.

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Aber gut, dass es die Laugavegur mit ihren vielen Geschäften gibt. Da ist reichlich Zeugs zum anschauen und kaufen. Souvenirs in allen Formen und Farben. Wir schlagen im Iceland-Store zu, auf jeder Etage en Einkauf.

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An der vierten Kasse weist uns die besonders nette Dame an der Kasse darauf hin, dass wir doch besser in Kronen bezahlt hätten, weil bei jeder Überweisung in Euro eine Gebühr fällig wird. Toll! Na wenigsten bekommen wir die Mehrwertsteuer zurück für zwei Westen und drei Mützen. Die Zeit für eine Pause in einem wirklich hübschen Café nehmen wir uns. bevor es weitergeht.

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Das Rathaus am See ist zumindest beeindruckend. Aber weil es ziemlich trüb und regnerisch ist, kommt das an diesem Tag nicht wirklich zum Ausdruck.

So sehen wir uns in der Harpa am Ende einen 15-minütigen Multivisionsfilm über Island an, der auf der letzten Weltausstellung gezeigt wurde. Vor allem die Sequenzen von den Vulkanausbrüchen sind beeindruckend.


Wir übernachten auf dem Campingplatz in Grindavik, wo wir auch die erste Nacht auf der Insel verbracht haben. Am nächsten Tag müssen wir den Camper leider schon wieder abgeben. Dann neigt sich unser Ausflug in die Schönheit leider dem Ende zu. Ein Wanderung wollen wir noch wagen. Aber jetzt geht es erst einmal rotweingeschwängert in die Heia.

2 Gedanken zu “Island – ein Reisetagebuch (Teil 11)

  1. Lieber Rainer,

    eine Stadt mit vielen Gesichtern – und erlebt haben sollte man die Hauptstadt sicher schon, wenn man mal auf Island ist. Aber für eine Städtereise würde ich gewiss nicht dort aufschlagen. Da ist die Natur des Landes doch deutlich beeindruckender … 😉

    Liebe Grüße
    Anne

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