Kontraste

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Wie groß die Kontraste im Herbst sein können, zeigt der Vergleich meiner Läufe vom Mittwoch un Freitag. Während mich am Mittwoch prächtigster Sonnenschein auf der Drachenrunde über den Petrisberg verwöhnt hat, war heute früh die ganze Welt, also zumindest die in Olewig, in dichten Nebel gehüllt.

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Im Tiergartental also eine kurze Runde, denn am Samstag habe ich einen echten Longjog geplant. Aber dann signalisiert ein Sperrschild auf der klassischen Runde, dass irgend etwas auf dre Strecke gemacht wird.

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Ok, hier gibt es tatsächlich kein Durchkommen, nicht einmal für Menschen wie mich. Also heißt es umdrehen und den Weg durch den Wald noch einmal in Gegenrichtung. Es gibt tatsächlich Schlimmeres.

Nachgereicht an dieser Stelle sei noch meine Laufkolumne. Der Sturz vom Samstag musst noch episch verarbeitet werden …

Aufstehn, Krönchen richten …

Rums! Elegant hat dieser Sturz sicher nicht ausgesehen. Dabei war beim Trail an der Saarschleife bis kurz vor dem Ziel doch alles so gut gelaufen. Steine, rutschige Baumwurzeln, Schlamm und dazu noch jede Menge Laub in allen herbstlichen Farben.

Wer zu dieser Jahreszeit auf unbefestigten Pfaden durch die Natur läuft, muss alle Sinne beisammen haben, sonst geht es dahin, wie mir schon beim nicht genauen Aufsetzen meines Schuhs auf die Spitze dieses glatten Riesenkiesels klar wurde. Und schon ging’s dahin.

Aufstehen, Krönchen richten, weitermachen! Das ist einer der Motivationssprüche meiner Frau. Im konkreten Fall war es eher die die Schirmmütze, die neu platziert werden musste. Aber aus Schaden (zum Glück nur einige blaue Flecken) wird man klug. Beim Wurzelweglauf in Konz bietet sich am Samstag erneut eine Chance, unfallfrei in Ziel zu kommen.

8 Gedanken zu “Kontraste

  1. Lieber Rainer,
    bist du denn trotz Sperrschild weiter gelaufen? 😳 – Ich mache das eher, wenn ich abends an einem solchen Schild vorbeikomme. Da arbeitet dann niemand mehr und ich kann mich vorbei mogeln! 😉

    Auch Läufe im Nebel können etwas sehr Faszinierendes haben! – Allerdings ist es dann besser, wenn der Weg durch bekanntes Terrain führt … man sollte ihn kennen, wenn man nichts sieht! 😆

    Ich hoffe, dass nach dem Krönchen richten auch keine sichtbaren Spuren geblieben sind!
    LG Manfred

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    • Lieber Manfred,
      es war 8 Uhr, also auch eine Uhrzeit, zu der normalerweise noch nicht viel los ist. Aber meine Neugierde hat gesiegt. Und das zurücklaufen war kein Problem. 😉

      Der Sturz hat keine Nachwirkungen. Das Krönchen sitzt also wieder 😀

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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    • Lieber Christian,

      das Wasserband auf dem Petrisberg ist Imme wieder gut für ein schönes Foto. Vor allem, wenn die Wasserfläche ruhig ist, gefällt mir die Spiegelperspektive. Und wenn dann noch der Himmel passt, ist das Ergebnis wie gezeigt. 🙂

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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