Tempo an der Mosel

Wenn die erste Konferenz um 9.30 Uhr ansteht, beißt sich das etwas mit dem Plan für einen etwas längeren Tempodauerlauf an der Mosel. Da bleibt dann nur die Möglichkeit, den Wecker umzustellen.

tempo mosel (5)

5.30 Uhr ist schon eine ziemlich unmenschliche Zeit in den Ferien. Aber es hilft nichts, wenn ich eine Stunde später auf der Strecke sein will. Aus dem Bett in die Laufschuhe, das  klappt bei mir nicht.

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Also raus aus den Federn, Tee kochen, eine Winzigkeit essen und die Geschäfte erledigen, die für einen beschwerdefreien Lauf wichtiger sind denn je … Zum Parkplatz bei der Abtei St. Matthias fahre ich mit dem Auto. Dann im Aufwärmtrab über die Mosel, zwei Steigerungsläufe und ab geht die Post moselaufwärts.

tempo mosel (1)

4:45er Schnitt auf 14 Kilometern ist mein selbst gesteckte Vorgabe. Das wäre im Idealfall auch die Pace für den Marathon in Köln, mit der Marc eine neue Bestzeit schaffen würde. Vor zwei Jahren war ich noch 30 Sekunden schneller, aber das ist nach der langen Pause undenkbar.

tempo mosel (2)

Nach einigen Hundert Metern habe ich das Tempo gefunden und es fühlt sich einigermaßen gut an, auch wenn die langen Geraden am Fluss nicht mein Lieblingsterrain sind. So geht es vorbei an der Schleusenbaustelle, dem Yachthafen und Schloss Monaise. Irgendwo hier ist am Montag ein Angler ertrunken. Gruselig.

tempo mosel (3)

Dann etwas weiter als die Eisenbahnbrücke Konz und zurück auf der anderen Moselseite mit der wirklich ätzenden Geraden von Konz nach Trier. 4:38 zeigt meine Uhr als Durchschnitt nach 14 Kilometern an. Mission erfüllt, auch wenn es nicht ganz einfach war. Aber das war zu erwarten.

16 Gedanken zu “Tempo an der Mosel

  1. Ah, du machst „ernst“, lieber Rainer! 😉 Das Spiel hatte ich gestern, allerdings halb so weit und 1 Minute langsamer pro km. Aber ich will ja auch nur halb so weit laufen.

    Liebe Grüße, ich hoffe, die Müdigkeit gilt dich nicht ein im Tagesverlauf!
    Anne

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  2. Lieber Rainer, Wasser, ich liebe Wasser in jeglicher Form, fürs Auge, für die Seele, alleine schon der Anblick der Mosel ist so beruhigend, liegt ganz ruhig da – keine Wellen und nix !

    Tja, wer etwas erreichen möchte, der muss die Beine wackeln lassen – und das zu so früher Stunde, ich glaube, das könnte ich nicht, aber wat mut, dat mut. Mögen sich deine Anstrengungen im Oktober zum passenden Zeitpunkt auszahlen ! 😎

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  3. Da hatten wir ja fast ein ähnliches Programm: Wecker klingelte um 5.40 Uhr, Instagram-Foto hochgeladen, rein in die Schuhe. Zwei KM einrollen, ab ins Gebüsch, zwölf KM in 4.20-4.30/KM, ausrollen, Dusche, ausschwitzen. 8.30 im Büro 😉

    Aber was hast du denn gegen die Moselstrecke? Beste Verhältnisse zum Tempolauf…

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  4. Lieber Rainer,
    hmmm.. wieso so früh? so schnell? so weit? 😉
    Ich sehe schon, ich bin meilenweit entfernt von jeglicher Art von Training! 😆 Freu mich aber, dass du die langweilige Moselstrecke so gut gemeistert hast! Aber schneller laufen, damit es eher vorbei ist, gilt normalerweise nicht. 😉

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  5. Lieber Rainer,
    meinen Respekt hast Du, auch wenn Du Dich ein wenig quälen musstest. Für mich ist das Tempo unvorstellbar und ich bin mir sicher, dass ich das auch nie erreichen werde (und auch nicht will). Ich freu mich, wenn eine 5 vorne steht 😀

    Salut und weiterhin viel Spass

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  6. Lieber Rainer,

    soll ich Dich mal ärgern? Ich konnte heute bei herrlicher Frische laufen und da ich es auch nicht eilig hatte, war die ganze Sache von vorne bis hinten ein Genuß.

    Allerdings könnte ich auch nur mit größter Quälerei überhaupt dieses Tempo laufen. Es freut mich, dass es Dir wieder möglich ist!

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker,

      da siehst Du mal, wie schnell Du geworden bist. Vor zwei Jahren hättest Du den letzten Satz nicht geschrieben 😉

      Neidisch muss ich nicht sein. Ich kann ja auch mit Genuss 🙂

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  7. Da hat sich das frühe Aufstehen absolut gelohnt!
    Sehr gut!
    Und die Temperaturen waren sicher auch sehr angenehm…
    …und die Laufstrecke hattest du sicher auch für dich alleine.

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  8. Lieber Rainer,
    auch wenn ich (vor allem „heutzutage“) viel lieber im Gelände bin, muss ich zugestehen, dass Tempodauerläufe auch Spaß machen können und vor allem konnten. Da ich das Alter nicht mehr habe ganz, ganz vorne mitzulaufen, macht automatisch das „länger laufen“ mehr Spaß. Mittwoch abend habe ich aber wieder mal dran schnuppern können! 😆

    Diese Disziplin hätte ich aber (noch) nicht (wieder)! – Toll und bleib dran. Der Marathon soll ja Spaß machen und das ist ja eher mit ner guten Fitness machbar!
    Genießen ist auch schön, aber bequem kann ja jeder! :mrgreen;
    LG Manfred

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