Tempo ist ein relativer Begriff

Nein, es war keine gute Woche. Da ist man wieder soweit, um mit Freunden etwas längere Runden zu drehen. Und dann hindert eine fiese Erkältung das Vorhaben. Nun ja, auch das Wattegefühl im Kopf wird irgenwann wieder nachlassen. Aber wozu gibt es eine Laufkolumne, um ein wenig den Frust in Worte zu verpacken?

 

Tempo ist ein relativer Begriff

Bis hoch zum Zitronenkrämerkreuz habe ich es doch nicht geschafft. Weder die Sonne, noch der teilweise knöcheltiefe Schlamm hat meinen geplanten Höhenflug in Bekond gebremst. Vielmehr hat eine fiese Erkältung dafür gesorgt, dass es nicht einmal zum Versuch reichte. Die „Freck“ geht um und verschont auch nicht die freiluftsportgestählte Läuferschar – zumindest dann nicht, wenn alle anderen Mitglieder der häuslichen Wohngemeinschaft sich im kollektiven Hust-und-Schnief-Konzert verausgaben.
Dass offenbar auch bei anderen Morgensportlern der Kampf gegen die Rüsselpest vergeblich war, zeigt mir bei der Fahrt in die Redaktion der Blick auf die nahezu läuferfreien Wege. Richtig so! Wer angeschlagen ist, sollte vorsichtig sein. Wer mit erhöhter Temperatur läuft, riskiert einen längeren Ausfall, wenn nicht Schlimmeres.
Aber vielleicht klappt es ja wieder am Wochenende, zum Beispiel in Schweich. Dort lädt der örtliche Lauftreff am Sonntag um 10 Uhr zu einem gemütlichen Test für den Fährturmlauf ein, der am 25. März wieder die offizielle Laufsaison eröffnet. Start ist am Stadion. Gegen eine kleine Spende für das neue Sanitärgebäude am Sportplatz gibt es danach nicht nur wärmenden Tee. Heiße Duschen und prima Gesellschaft sind ebenso garantiert wie die Gewissheit, dass Tempo nicht immer das Wichtigste ist.

Wobei, wenn vor allem die Nase läuft, sind Papiertaschentücher doch eher unverzichtbar.

12 Gedanken zu “Tempo ist ein relativer Begriff

  1. Lieber Rainer,
    ich hoffe, das Schlimmste ist überstanden. Wobei du die Situation ja mit Humor zu meistern scheinst. 🙂
    Bald bist du wieder auf der Piste. Ich freue mich schon auf den nächsten gemeinsamen Lauf.
    Liebe Grüße,
    Birthe

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    • Liebe Birthe,

      leider tut sich noch nicht so viel wie erhofft. Muss wohl noch einige Tage aussetzen. 😦

      Aber ich freue mich schon auf den nächsten gemeinsamen Lauf. Am Samstag klappt das aber noch nicht.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Immer diese Ungerechtigkeiten im Leben, lieber Rainer. Die doofe Erkältung hätte während Deiner Zwangspause nun wirklich genug Gelegenheit gehabt sich auszutoben.

    Aber wie schon an anderer Stelle geschrieben, soviel Geduld wie Deine andere Auszeit verlangt so eine Erkältung nicht. Du schaffst das!

    Gute Besserung und liebe Grüße
    Volker

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  3. Lieber Rainer, zum Glück hast du deinen (Galgen)Humor nicht verloren! Nimm’s als Rekom-Woche, die man ja lt. gängiger Trainingslehre alle vier Wochen einschieben sollte, zwecks Superkompensation und so … ist zwar graue Theorie, aber vielleicht wirkt es ja doch! 🙂

    Liebe Grüße und gute Besserung weiterhin,
    Anne

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  4. Lieber Rainer,
    wer weiß für was es gut ist, dass Du nochmal in die Rekonvaleszenz geschickt wurdest. Kurier Dich aus, kein Lauf der Welt ist es wert, dass Du Deine Gesundheit riskierst…

    Salut und gute Besserung

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  5. Lieber Rainer,
    auch hier noch mal gute Besserung! 🙂
    Diese Erkältung scheint dich ja mit Gewalt in ein langsameres Wiedereinstiegstempo bringen zu wollen?!? So ein Mistvieh! 👿

    Aber du trägst es mit Humor – und der hilft dir sicher in diesem Falle am besten! 🙂

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