Mal wieder Mosel

Die Wettervorhersage hat Regen und Wind angekündigt. Spätestens als mich in der Nacht das Trommeln auf das Dachfenster weckt ist klar, dass dieser Samstagslauf unter reichlich ungemütlichen Voraussetzungen stattfinden würde.

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Aber da Dominik sein Kommen zugesagt hat, gibt es keine Ausrede. Zudem soll ja der  ganze Tag regnerisch werden. Nach den berufs- und gesundheitsbedingten Absagen der restlichen Truppe sind wir also mal wieder als Duo unterwegs, was dazu motivert, sich an die Zeit vor einem Jahr zu erinnern, als wir im Training für Düsseldorf regelmäßig an der Mosel zu zweit Tempo gemacht haben.

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Die Mosel ist bei diesem Sauwetter also das Ziel. Dominik will einen langen Lauf machen. Er wird in Hamburg starten. Ich will auch lang, obwohl ich bis zum Luxemburg-Marathon Ende Mai noch reichlich Zeit habe.

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So laufen wir also über die Konrad-Adenauer-Brücke und dann an der Mosel bis zu Eisenbahnbrücke Konz. Das war meine Tempodauerlaufstrecke im Herbst vor Frankfurt. So flott sind wir heute nicht, Aber knapp unter 5 min/km ist nicht langsam. Luft zur Unterhaltung bleibt noch. Wenn nur der Wind nicht so sehr um die Ohren rauschen würde, dass es kaum möglich ist, etwas zu verstehen.

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Auf dem Rückweg auf der anderen Moselseite ist es dann besser. Rückenwind. Wir entscheiden uns, durch die Stadt zurück nach Olewig zu laufen. Da ist an diesem Morgen wirklich noch nicht viel los. Einfach zu ungemütlich für einen frühen Stadtbummel. Insgesamt ist das Wetter aber weniger nass als vor einer Woche in Irrel.

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Am Ortseingang von Olewig verabschieden wir uns. Ich nehme die Variante durch das Tiergartental und das kleine Biest.

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Die Beine sind nach 27 Kilometern ordentlich schwer. Ein wenig Sorgen macht mir aber das Ziehen in der Leiste. Das muss ich im Blick behalten. Heute werde ich aber  nicht in die Versuchung kommen, es zu übertreiben. Sonntagsdienst – mal wieder. Allen, die den Tag genießen können, wünsche ich viel Spaß dabei.

19 Gedanken zu “Mal wieder Mosel

  1. Lieber Rainer,
    na hoffentlich wird das keine Leistenhernie, ich drück die Daumen.
    Ja, Regen und Wind waren gestern allgegenwärtig, ich war am Nachmittag – vergleichsweise lang wie Du – „segeln“. Hat Spass gemacht, allerdings hatte ich Beine wie Blei während des Laufes, was heute Morgen beim Beine ausschütteln schon wieder vergessen war.

    Salut

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    • Liebe Christian,

      Ich hoffe auch, dass es mit der Leiste nicht schimmer wird. Ich hatte ja erst vor gut zwei Jahren so große Probleme, allerdings war es da eine Entzündung auf der anderen Seite. 🙄

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Ach ja, lieber Rainer, ich sitze auch gerade am Schreibtisch beim Sonntagsdienst – aber immerhin musste ich nicht vor die Tür. Laufen bei dem „usseligen“ Wetter ist zwar herausfordernd, macht aber zumindest stolz und froh, wenn man’s geschafft hat (und oft auch schon unterwegs). Zum Bus latschen ist dagegen fies!

    Toitoitoi für deine Leiste! Wie gestern besprochen ist vermutlich am besten, sie ein wenig in Ruhe zu lassen und nicht mit Bauchmuskeltraining etc. noch mehr Aufruhr im gereizten Gebiet zu erzeugen.

    Liebe Grüße,
    Anne

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  3. Hallo Rainer,

    Dein Beitrag motiviert mich, heute vielleicht doch noch raus zu gehen – hatte ehrlich gesagt mal wieder mit dem Laufband geliebäugelt, da ich schon ein bisserl angeschlagen bin. Mal sehen, jetzt geht es erstmal zur Kaffee-Kuchen-Einladung mit der Familie. Und je nachdem wieviel Kuchen….

    Beste Grüße aus dem nicht minder nass-stürmischen Süden
    Sebastian

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  4. Lieber Rainer, wer sonntags arbeiten muss, der wird ein wenig getröstet von den nicht Arbeitenden, wie mich, aber du hattest ja schon einen schönen Lauf – mal abgesehen von der zickenden Leiste- so dass mein Kommen nur noch eine kleine Beigabe darstellt, aber immerhin !

    Halte dir die Daumen, dass deine Leiste ab SOFORT Ruhe bewahrt – und wehe, wenn !! 😉

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  5. Lieber Rainer,
    das liest sich alles sehr vertraut..
    Die Moselstrecke, das Duo Rainer und Dominik, schwungvolles Tempo… 🙂

    Schön, dass ihr gemeinsam gegen den Regen angelaufen seid – das kleine Biest war dann wohl deine Belohnung für die lange Gerade davor! 😉
    Für deine Leiste drück‘ ich dir die Daumen, dass es nichts langfristiges ist!

    Und: Trotz Dienst – schönen Restsonntag! 🙂

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  6. Lieber Rainer,

    usseliges Wetter in der Tat und Leiste.. hör mir auf mit Leiste. Ich drücke die Daumen, dass es sich schnell wieder verzieht. Aber wohl eher Adduktoren dann als ne Hernie. Die ist (nach meiner Erfahrung) auch nicht zwingend direkt in der Leiste zu spüren. Gute Besserung und ich hoffe, der Tag war nicht allzu stressig.

    Gruß
    Anja

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  7. Lieber Rainer,

    ein ordentlicher Lauf unter widerigen Bedingungen. Freu Dich, dass Du nicht mehr so kräftig tempobolzen wie vor einem Jahr. So kann sich hoffentlich auch Deine Leiste schnell wieder erholen!

    Falls es Dich tröstet, ich konnte am gestrigen Sonntag das herrliche, milde Dauerregenwetter auch nur während einer mehrstündigen Autobahnfahrt genießen 😦

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker,

      auf tempobolzen habe ich derzeit wirklich keine Lust. Aber auf Probleme mit der Leiste noch viel weniger. Mal sehen, wie sich das entwickelt. Schließlich stehen einige Spaßprojekte an in diesem Jahr.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  8. Lieber Rainer,

    Samstag habe ich den Sturm nur von drinnen genossen – obwohl ich unheimlich gerne bei Sauwetter laufe. Egal, schön war’s, und ich freue mich, dass wenigstens du den Spaß hattest! 🙂

    Ciao,
    Harald

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  9. Lieber Rainer,

    so ein Regenlauf kann schon etwas Schönes sein! der Wind müsste zwar nicht sein…
    27 Kilometer in flottem (für mich utopischem 😉 ) Tempo – Euer Samstagslauf liest sich wie immer gut, wenn nur das mit dem Zwicken der Leiste nicht wäre… 😦 Ich drücke Dir fest die Daumen, dass es nichts Ernstes ist und schnell wieder vergeht!!

    Ganz liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna,

      ja, das Zwicken in der Leiste macht mir auch etwas Sorge. Bin erst heute wieder gelaufen, eine kurze Morgenrunde mit knapp neun Kilometer. Radar nach innen gestellt. Gespürt habe ich etwas aber es waren nicht wirklich Schmerzen … Ich werde wohl zunächst weiter vorsichtig sein müssen.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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