Mosellauf mit Graffiti

Der 21. Dezember ist ein magisches Datum. Denn an diesem Tag neigt sich die Dunkelheit wieder der hellen Jahreszeit entgegen. Also sind die Samstagsläufe, die in ziemlicher Düsternis beginnen, schon bald wieder Geschichte.

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Wenn aber wie heute auch noch der Himmel sich in dicke Wolken packt, die in der Nacht ordentlich Wasser auf das Land regnen ließen, wenn ein Mitläufer gerade eine Erkältung überstanden hat, dann kann es passieren, dass wir einen unserer Mitläufer sogar in nahe Zuhause begleiten, damit er seine Trailschuhe gegen Straßentreuer auswechseln kann.

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Bernd, unsere neue Lauftreffbereicherung, hatte damit gerechnet, dass wir wie in der vergangenen Woche besonders die unbefestigten Wege suchen würden. Aber mit Rücksicht auf Marc stand dann doch ein flacher Lauf an. Zu den Mattheiser Weihern, dort eine Runde und dann an der Mosel und durch die Stadt zurück nach Olewig.

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Ein Abstecher unter Konrad-Adenauer-Brücke musste sein, um mal nachzusehen, was die Graffiti-Künstler neu an die zuvor tristen Betonpfeiler gezaubert haben. Klar, dass wir uns mit der virtuell tätowierten Dame zu einem Fotoshootings einlassen mussten. Sie hatte nichts dagegen.

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In der Stadt beginnt gerade der für den Tag zu erwartende Trubel. Er wird vorweihnachtlich-hektisch, ganz bestimmt. Aber zumindest ist es beruhigend, dass um 9.30 Uhr noch kein Glühwein ausgeschenkt wird.

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Und der Dom ist auch an einem so trüben Tag beeindruckend, an dem 19 Kilometer genügen sollen. Morgen kein Dienst, dann wird ausgeschlafen, sofern mich nicht dumme Gedanken früh aus den Federn treiben.

11 Gedanken zu “Mosellauf mit Graffiti

  1. Lieber Rainer,

    solche Graffiti läßt man sich ja mal gefallen, das hat schon Qualität und ist nicht das sonst übliche Geschmiere. Und mal darf es auch was anderes als Petrisberg sein, gelle? 😉

    Dumme Gedanken? Ich hoffe, die gehen nur in Richtung Laufen 😉

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker,

      in Trier ist die Qualität der Graffiti ziemlich hoch, seit die Stadt dafür offizielle Flächen zur Verfügung stellt. Da können sich die Spraykünstler dann auch die Zeit nehmen, um gute Sachen abzuliefern.

      Du liest zwischen den Zeilen … Nun ja, das Laufen macht mir keine wirklichen Sorgen. Gegen die mentale Bremse wären ein paar sonnige Tage mal wieder nicht schlecht.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Lieber Rainer,
    da dachtest du Ende Oktober, das mit den langen Geraden an der Mosel sei vorbei … offenbar weit gefehlt! 😉 Aber in netter Begleitung und bei Ablenkungen wie so gut gemachten Graffiti wird’s bestimmt nicht langweilig, oder?

    Liebe Grüße, frohes Ausschlafen (erlebt zu haben),
    Anne

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  3. Lieber Rainer,
    ich bin beruhigt, Du kannst auch flach…. 😉
    Das Graffito ist ja ein Augenschmaus, auch wenn ich sonst diese Art der Farbgebung im öffentlichen Raum nicht so mag.
    Netten Adventslauf hattet Ihr!
    Liebe Grüße
    Elke

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    • Liebe Elke,

      dass ich auch flach kann, ist doch nach diesem Jahr mit den beiden Marathonvorbereitungen keine Überraschung, oder? 😉

      Die Brückenpfeiler und Unterführungen in Trier sind wirklich sehenswert. Und sie verändern ihre Ansicht regelmäßig, was immer wieder einen Besuch lohnt. 🙂

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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