Tag des Drachen

Auf den Petrisberg – Drachenrunde – aber in Gegenrichtung. So lautete der Plan, den es am Donnerstagmorgen umzusetzen galt. Ja, Donnerstag, Blogbeitrag Freitag? Sorry, es war gestern wieder einmal so ein Tag, an dem Zeit und Energie nicht dafür reichten.

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Dabei hätte es gerade gestern doch einen Anlass gegeben. Nicht nur, dass sich am Horizont andeutete, was sich einige Stunden später tatsächlich am Himmel zeigte: Sonne.

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Es war der Krankenwagen, der das langsam den Retzgrubenweg hochgefahren kam, der mich verwunderte. Und 200 Meter unterhalb meines Laufweges standen weitere Rettungsfahrzeuge. Da dort aber die Feuerwehr ihr Domizil hat, dachte ich an eine Übung oder ein Treffen. Deshalb verdrängte ich meine journalistische Neugier und bin nicht hinuntergelaufen, um nachzusehen.

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Als ich dann 90 Minuten später in der Redaktion ankam, wurde ich mit der Nachricht von einer Toten überrascht, die kurz vor 8 Uhr in Olewig gefunden worden sei. Also genau zu der Zeit, als ich mich auf den Weg gemacht hatte. Die arme Frau, 64 jahre alt, wie sich später herausstellte, wurde neben einer Sitzbank gefunden. So wie es scheint, ist sie ohne Fremdeinwirkung an diesem beliebten Spazierweg gestorben. Hoffentich so friedlich, wie sich die Natur an diesem Tag des Drachen zeigte.

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14 Gedanken zu “Tag des Drachen

  1. Friedliche Spätherbststimmung auf den Bildern, lieber Rainer! Ja, man kann sich nur wünschen, dass die Frau friedlich gestorben ist – komisch, 64 ist doch kein Alter. Die Obduktion wird hoffentlich den Angehörigen (so es welche gibt) Klarheit bringen.

    Liebe Grüße und (hoffentlich) ruhigere Tage,
    Anne

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    • Liebe Anne,

      danke Dir. Am Freitag hatte ich offiziell frei. Ein paar Stunden Heimarbeit und danach noch einige Restarbeiten in der Küche. Insgesamt hat das aber gut getan. Heute gilt dann das Motto: bitte entspannen. 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Lieber Rainer,

    da stockt einem ja der Atem, weil man heutzutage gleich immer an Gewaltverbrechen denkt. Möge sie friedlich eingeschlafen sein, inmitten der Natur.

    Ich hoffe, Du hattest ansonsten einen schönen Lauf.

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Liebe Doris,

      gegen Jahresende geht es auch in der Redaktion immer etwas unruhig zu. Na ja, das unterscheidet sich eigentlich nicht vom ganzen Jahr. Nur während der Sommerferien ist in der Regel ein wenig Luft zum Durchschnaufen. Drachenrunde und Co. sind tatsächlich ein guter Ausgleich. 🙂

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  3. Lieber Rainer,

    einen schönen Lauf in friedliche Natur – genau richtig um Kraft und Energie zu tanken!
    …auch wenn man manchmal so viel um die Ohren hat, dass die Zeit und Energie nicht für alles ausreicht. Mir geht es im Moment genauso – da muss die virtuelle Welt einfach ein wenig warten.

    Ich wünsche Dir ein schönes Wochenende mit Zeit für Dich und Deine Lieben!!

    Liebe Grüße Anna

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  4. Lieber Volker,
    da war die Gegenrichtung wohl die richtige Wahl. Gut, dass Du Deinem journalistischen Spürsinn nicht nachgegeben hattes. So konntest Du den Lauf dazu nutzen, vom Alltag und Beruf Abstand zu gewinne. Ansonsten wäre es wohl anders gekommen.
    Einen schönen 2. Advent und liebe Grüße
    Bianca

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