Wieder mit Freunden

Wie sehr ich die entspannten Samstagsläufe mit den Jungs vom Lauftreff ersehnte hatte, ließ sich auch dem ein oder anderen Beitrag der vergangenen Wochen erahnen. Heute war es dann endlich wieder soweit. Die Beine knapp eine Woche nach dem Frankfurt-Marathon wieder in Ordnung. Nur das frühe Aufstehen am einzigen freien Tag am Wochenende ist nicht so leicht gefallen.

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Aber natürlich stand außer Frage, dass es um 8 Uhr am Ölewiger „Stadion“ losgehen würde. Mit Marc und Marcel hatte ich schießlich eine feste Verabredung. Und als ich dann aus dem Haus schlich, wartete zu meine Überraschung und Freude schon Christoph auf mich. Er hatte eigentlich abgesagt, aber seine ursprünglich dafür verantwortliche  Verpflichtung hatte sich noch einmal verschoben.

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So ging es also bei frischen fünf Grad bei tief hängender Nebeldecke zum Sportplatz und von dort nach kurzer Beratung – möglichst wenig Asphalt war mein Wunsch – gemeinsam los in Richtung Korlinger Höhe. Denn Marc hat auf der Anfahrt zum unserem Treffpunkt bereits die Sonne gesehen. Und tatsächlich kam schon in Tarforst die Sonne durch.

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Solche Läufe aus dem Nebel heraus sind einfach immer wieder schön und ein optischer Genuss ebenso wie eine Seelenmassage.

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Den Berg hoch fühlten sich meine Beine überraschend prima an. Lediglich auf den flachen Abschnitten war die Belastung vom vergangenen Sonntag noch zu spüren.

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Der Herbst kann eine traumhafte Jahreszeit sein. Besonders bei Läufen wie diesen. Die Windräder hatten nicht viel zu tun.

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Von Hockweiler ging es zurück in Richtung Irsch und dann auf die Traumschleife, die wir vor einigen Wochen in die Gegenrichtung erkundet hatten.

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Damals war es ein mörderischer Anstieg. Heute ging es den langen Berg hinunter…

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.., in den Nebel, der die Sonne an diesem Tag nur ganz kurz ins Ölewiger Tal blinzeln ließ. Aber die Farben des Herbstes sind auch bei Bewölkung eine Wucht.

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Auch im Wald knallt das Gelb an diesen Tagen, dass es einen fast aus den Laufschuhen haut. Die Fotos können das nur ansatzweise wiedergeben.

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Bei so viel Motivation kommt wohl auch die eine oder andere Buche ein wenig durcheinander und treibt einfach neu aus, als würde nicht das Jahresende immer näher rücken. Hach, so sehen Genussläufe aus! Manchmal müssen die auch samstags nicht länger als 19 Kilometer sein.

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18 Gedanken zu “Wieder mit Freunden

  1. Lieber Rainer,

    herrlich wieder von Deine Genussläufe lesen zu dürfen!! 🙂

    Das frühe aufstehen hätte mir auch schwer gefallen, aber es lohnt sich auf jeden Fall – wie Dein Beitrag und Deine schönen Bilder berichten.

    Liebe Grüße Anna

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  2. Genusslaufen mit und ohne Lauffreunde ist wieder angesagt. Ich freue mich mit Dir, lieber Rainer.
    Genieß den Herbst! Ich finde ihn in diesem Jahr besonders ausgeprägt – schrieb ich glaube ich schon, oder?
    Einen schönen Sonntag und liebe Grüße
    Bianca

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  3. Da ist das Quartett endlich mal wieder komplett. Und in den nächsten Wochen und Monaten wird die Olewiger Truppe – in wechselnder Besetzung – wieder regelmäßig am Samstagmorgen so schöne Touren machen und so tolle Bilder mitbringen. Ich freu mich drauf. Und du offensichtlich auch, lieber Rainer! 🙂

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  4. Lieber Rainer,
    es freut mich sehr, dass Du schon wieder das Samstags-Ritual genießen konntest und offenbar auch nicht die Enttäuschung über die verpasste PB überwiegt.
    So ein Lauf mit Freunden an einem herbstlichen Morgen hat ganz andere Qualitäten, als Tempo bolzen, was man sehen und lesen kann 😉

    Salut und viel Spass beim Genießen

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  5. Lieber Rainer,
    ach wie schön – die Samstagsläufe haben doch immer ihre ganz eigene Qualität! 🙂 Da sieht man schon am Foto, wie du ihn genießt und wir bekommen wieder Genusslaufberichte mit wunderbaren Bildern! 😀

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    • Liebe Doris,

      so ist es, deshalb mag ich diese Gemeinschaftsläufe auch nicht missen. Fotos gibt es sowieso, ich kann einfach nicht anders, zumindest nicht, wenn sie die Natur in dieser Pracht zeigt.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  6. „Solche Läufe aus dem Nebel heraus sind einfach immer wieder schön und ein optischer Genuss ebenso wie eine Seelenmassage.“

    Wie wahr, wie wahr. Und der Genuss und die Freude sprüht nur so aus Deinem Beitrag. Wie schön, dass Du wieder genießen kannst. 🙂

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  7. Genuss beim Laufen in der Gruppe, im Herbst, in der Sonne ….
    Genau deshalb machen wir das mit dem Laufen 🙂

    Ich bin die letzten Tage mal wieder sehr froh, das ich soweit oben wohne. Unten Nebel, oben Sonne 😆

    Liebe Grüße
    Helge

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