Nicht gut

… war mein Lauf zum Start in die Woche. Denn obwohl ich mich zunächst gut gefühlt habe, wurden die Beine einfach nicht leicht genug, um schnelle Intervallläufe einigermaßen in der definierten Zeit zu bewältigen. Aus geplanten 4 x 2000 Meter im Tempo 3:50 wurden so am Ende etwas gequälte zehn Kilometer im Tempo 4:45.

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Na ja, die Gründe dafür liegen einigermaßen auf der Hand. Mental ist es doch nicht ganz einfach wegzustecken, dass nun beide Lauffreunde, die das Projekt 3 Stunden mit mir angehen wollten, verletzt sind und voraussichtlich nicht laufen werden. Das wird nun doch eine härtere Nummer als gedacht. Und erneut muss ich mich in Frankfurt auf den offiziellen Pacemaker verlassen.

Aber es rächt sich vermutlich auch, dass ich in den vergangenen Wochen komplett auf Tempodauerläufe gesetzt habe. Alles unter 4 Minuten ist ab einem Kilometer eine echte Qual für mich. Und die verdoppelt sich dann, wenn der Darm auch noch protestiert, sobald der Körper auf volle Kraft voraus machen soll.

Nun ja, ich habe das mit den Intervallen recht schnell sein lassen und verlasse mich darauf, mein Wettkampftempo halten zu können. Ob es sich dann ausgeht, ist eine andere Frage.

14 Gedanken zu “Nicht gut

  1. Take it easy
    würde ich sagen
    wüsste ich nicht
    dass du eine bestimmte Zeit anstrebst
    Lauf einfach
    alles andere wird sich zeigen
    du bist gut vorbereitet
    ein Quäntchen Glück
    und du erreichst dein Ziel
    wenn nicht
    bricht auch keine Welt zusammen
    was sind schon ein paar Minuten mehr oder weniger ❓

    Viel Glück !

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    • Deine Worte tun gut, Margitta. 🙂

      Irgendwie war ich heute nicht gut drauf.
      So wie Du es formulierst, sollte es sein. Bislang hat dieses Gefühl auch funktioniert. Nur heute früh war es anders …

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Lieber Rainer,

    ein verkorkstes Intervalltraining sollte dich nicht zu Selbstzweifeln veranlassen. Ich schließ mich Margitta an: Lauf „dein Ding“ und bleib optimistisch! Vielleicht wird Martin ja doch noch wieder fit und ihr könnte als Duo durchstarten. Und wenn nicht, wirst du ganz allein ganz schnell sein, ob nun die Schallmauer fällt oder nicht. Hauptsache du hast Spaß und bleibst gesund, alles andere ist natürlich sehr schade, aber – wie ich dich einschätze – ganz sicher kein Weltuntergang für dich.

    Ach ja, und warum willst du dich am Pacemaker orientieren? Du bist ein so erfahrener Läufer, dass du mit Sicherheit auch – vermutlich sogar besser – allein das erforderliche Tempo gleichmäßig hinbekommst. Du musst auf niemanden achten oder Rücksicht nehmen, sondern kannst mithilfe von Körpergefühl, GPS-Paceangaben und Zwischenzeitkontrolle an den km-Markierungen (die GPS-Tracks sind in Frankfurt oft suboptimal) dein Tempo steuern. Flach dürfte die Strecke bis auf ein paar Brückenquerungen sein. Und was andere Besonderheiten angeht (windanfällige Passagen etc.), kannst du dich ja noch von Michael beraten lassen. Der kennt die Strecke – und am Kopf hat er ja nichts, also steht einem Coaching wohl nichts im Weg. 🙂

    Liebe Grüße – du packst das!
    Anne

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    • Liebe Anne,

      vielen Dank für Deine aufbauenden und motivierenden Worte. Ich weiß, wie lange schnelle 42 Kilometer dauern können, wenn man alleine läuft. Vermutlich macht mir das Sorgen. Aber ich werde versuchen, es locker anzugehen und auch im Tunnel daran zu denken, etwas zu essen 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  3. Lieber Rainer,

    holpert es da gerade bei uns beiden im Endspurt?

    Aber in einem gequälten Tempolauf sehe ich noch kein Drama.

    Wir schaukeln unser Ding, jeder auf seine Weise! 🙂

    Liebe Grüße
    Volker

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  4. Lieber Rainer,
    Intervalle werden völlig überschätzt und wenn die Generalprobe mißlingt, klappt die Premiere umso besser! 😉
    Klar ist es gemein, wenn eine Woche grad mit einem nicht–so–ganz–geglückten Lauf beginnt, aber solche gibt es in jeder Vorbereitung. Lass dich nicht entmutigen und ob du den Pacemaker in FF wirklich brauchst, kannst nur du entscheiden – ich hätte gesagt, du läufst dein Rennen, so wie es für dich passt! 🙂

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    • Liebe Doris,

      klar darf ein lauf auch mal in die Hose gehen. Es muss aber nicht unbedingt drei Wochen vor dem Marathon sein. Na ja, wird schon klappen. Und wenn es ein guter Pacemaker ist, dann läuft er genau in dem Tempo, wie ich es gerne hätte.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  5. Lieber Rainer,
    ich kann mich meinen Vorkommentatoren und Vorkommentatorinnen nur anschließen. Was macht schon ein verkorkstes Intervalltraining, wenn die Vorbereitung stimmt?
    Und so GANZ allein wirst du die 42km ja nun auch nicht laufen. Immerhin sind zufällig mehrere hundert anderer Menschen auf der Strecke. Vielleicht ist auch jemand dabei, der auch dein Tempo hat und dir etwas die Zeit verkürzen kann.
    Lass dir von dem einen Lauf jedenfalls nicht den Tee versalzen. Du packst das!
    Liebe Grüße,
    Cornelia

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    • Liebe Cornelia,

      vielen Dank für die aufbauenden Worte. Ich weiß ja, dass ich in einer Gruppe laufen werde. Allerdings ist es ein Unterschied, ob da gute Bekannte dabei sind, mit denen man sich auch in drei-Wort-Sätzen versteht, oder ob nur neue Gesichter um einen herum sind.

      Ich werde es so nehmen, wie es kommt. Und wenn es nicht klappt, dann sollte es eben nicht sein.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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