Wandern am Puy de Sancy

Einige Eindrücke aus der Auvergne habe ich bereits gegeben. Wie abwechslungsreich die Region der Vulkane, Schluchten, Seen und Flüsse ist, zeigt sich aber erst, wenn man sich aufmacht, entweder zu einer Mehrtagestour zu Fuß oder mit dem Rad. Wer – wie wir – einen festen Standort hat, fährt einige Kilometer mit dem Auto und startet dann seine Genusstour.

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Zum Beispiel auf den Puy de Sancy, dem mit 1885 Metern höchsten Berg der Auvergne. Zwar hat das noch nicht Hochgebirgsformat. Die Landschaft dort ist aber dennoch hochalpin. Das Gebirgsmassiv ist der erodierte Rest eine großen Vulkans und bietet sensationelle Ausblicke auch über die weite Hochebene Plateau de Artense in Richtung Süden, wo mit dem Puy Mary und dem Plomb du Cantal ähnlich hohe Gebirgsstöcke die Landschaft verzaubern.

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Im Winter wird hier auch Ski gefahren. Es würde sich bestimmt lohnen, die Auvergne im Schnee zu erleben. Und vielleicht daran zu denken, wie hart das Leben der Menschen vor noch nicht zu langer Zeit dort war. Familien mussten damals überwiegend mit einem großen Rad Cantal-Käse die kalte Jahreszeit überstehen. Aber das ist eine eigene Geschichte.

httpv://youtu.be/S_7TElBAVvs

Hier Impressionen von einer wunderbaren Wanderung auf den Puy de Sancy. Wer schlecht zu Fuß ist, oder wenig Zeit hat, kann sich auch von der Seilbahn hinaufbringen lassen. Aber dann verpasst er viel Natur und vor allem Ruhe. Aber seht selbst!

16 Gedanken zu “Wandern am Puy de Sancy

    • Liebe Marion,

      ich freue mich, dass Du Dich auch mal hier zu Wort meldest. 🙂

      Ja, mit jedem erneuten Betrachten der Bilder wird die Gegend noch schöner. Und so ein kleiner Zusammenschnitt macht es zudem interessant, finde ich.

      Die Grüße habe ich gerne ausgerichtet.

      Bis vermutlich Montag!

      Rainer 😎

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  1. Eh bien, wenn einer eine Reise tut, dann kann er was erleben, aktiv sowieso, wie man bei dir gut erkennen kann – dann gab es sicherlich auch zur Belohnung Gutes zum Speisen, dazu einen wunderbaren Vin Rouge – oder vielleicht einen Vin Blanc – ja, das gefällt mir 😎

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    • Der Wein in Frankreich ist für mich rot, auch wenn ich zu Beginn des Urlaubs versehentlich einen weißen gekauft habe. Aber – unter uns – diese Flasche habe ich nicht ganz geschafft. 😉

      In Sachen Speisen … einen leckeren Salat mit allem, was dazugehört, besonders natürlich Baguette, wie man es in Deutschland leider nirgends bekommt. Das ist eine der größten Errungenschaften Frankreichs, das lecker Weißbrot, das zu jeder Tages- und Nachtzeit schmeckt. 😀

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Na, das sind doch mal Urlaubsbilder, lieber Rainer.

    So gebirgig hätte ich es in der Region gar nicht erwartet!. Sehr schön dort.
    Bis auf vielleicht die Völkerwanderung auf der Treppe 😉

    Danke für die Fototour!

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Das Gewimmel auf der Treppe hat mich auch an Lemminge erinnert. 😉

      Aber der Rest der Tour war wirklich ein Traum von Gebirgswanderung. Auf den Abschluss waren wir übrigens vorbereitet. Als wir vor 17 oder 18 Jahren schon einmal hier waren, war es ähnlich und hat uns damals wirklich schockiert. 🙄

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  3. Ein ganzer Winter mit nur einem Rad Käse in dieser kargen Berglandschaft? Da müsste aber noch viiiel Rotwein im Keller liegen, damit ich das ohne Schäden an Leib und Seele überstehe …. 😉

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • Rotwein hatten die vermutlich nicht. Aber dafür Schnaps und vielleicht von diesem bitteren Enzianlikör – Gentiane. 😉

      Aber Spaß beiseite, das muss wirklich heftig gewesen sein. Das Hausvieh war zu wertvoll, um es zu schlachten. Da blieb nur Käse, Milch und vielleicht noch etwas eingemachtes Gemüse oder Kartoffeln.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  4. Eine wunderschöne Gegend, lieber Rainer!! Danke fürs mitnehmen 🙂

    Die Treppe ist ja der Hammer (und die Menschenmenge auch… 😉 ) Sehe ich das richtig? Die Treppe geht auf den Gipfel und unterhalb ist die Bergstation…?

    Ihr habt es auf jeden Fall richtig gemacht – zu Fuß hinauf und mit der Seilbahn wieder runter, für die Knie das Beste!

    Liebe Grüße Anna

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    • Gern geschehen. Dass Dir die Gegend gefallen wird, habe ich erwartet. 🙂

      Die Treppe führt tatsächlich von der Bergstation zum Gipfel. So können die Menschen auch massenhaft mit leichten Schuhen die Bergspitze erklimmen. 😦

      Um wieder hinunter zu wandern fehlte uns leider die Zeit. Aber für die Knie war es eh besser, die Bahn zu nutzen. 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  5. Lieber Rainer,
    das sind ja wirklich wunderbare Ansichten und Ausblicke! Besonders gefallen mir die alten Vulkanschlote und die Serpentinen den Berg hinauf! 🙂
    Sieht alles nach einer sehr entspannten Tour von euch beiden aus!
    Lieben Gruß auch an Karin! 🙂

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    • Ja Doris, es ist eine traumhafte Landschaft dort 🙂

      Wir hatten viel Spaß und am Ende auch ordentlich schwere Beine, denn wir sind vom Ort aus gestartet. Da waren es auch von der Talstation nochmal 5 Kilometer im Tal.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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