Schön früh – schön!

So eine WhatsApp-Gruppe hat durchaus Vorteile. So können sich die Mitglieder  beispielsweise problemlos und schnell darauf vereinbaren, den heiligen Samstagslauf eine Stunde früher zu starten.

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So tönt heute also um kurz vor 6 Uhr der Wecker, damit ich eine Stunde später zur Olewiger Sportarena traben kann, wo unsere Samstagsrunden in der Regel starten. Von dort geht es mit Christoph, Dominik, Marc, Marcel und André – heute ohne Hündin Nala – um 7 Uhr los.

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Da der Himmel noch bedeckt ist, können wir es wagen, die Höhe anzusteuern, wo es keinen Schatten gibt. Coach Christoph schlägt mal wieder eine Strecke vor, die sich als ziemlich harte Angelegenheit herausstellt. Am Irischer Wasserwerk vorbei bis nach Hockweiler. 270 Höhenmeter am Stück bei vergleichsweise zügigem Tempo zu dieser frühen Stunde rauben schon ein wenig den Atem.

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Der Coach bereut aber offensichtlich selbst seinen Vorschlag, diesen Aufstieg zu nehmen. Man sieht es dem Mann in Gelb aber nicht wirklich an, zumindest nicht, wenn er merkt, dass er fotografiert wird. Sehr vorbildlich!

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Aber in Hockweiler haben wir es ja fast überstanden und genießen auf der Höhe natürlich die atemberaubenden Ausblicke

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Die Lichtstimmung ist wirklich toll heute. Erfreulich ist zudem, dass uns die Wolken zumindest noch einige Zeit vor der direkten Sonne schützen. Ordentlich warm ist es dennoch bereits jetzt.

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Vor der Korlinger Höhe nehmen wir eine kleine Schleife, um nicht zu viel Asphalt laufen zu müssen. Die Begegnung mit der geduldigen Reiterin ist in natura natürlich eine noch schönere Szene als es dieses Foto zeigen kann.

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Der Blick reicht weit in den Hunsrück auf dieser Seite des Bergrückens. Aber als Gruppe  geben die Samstagsläufer des Lauftreffs Olewig auch kein schlechtes Motiv her.

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Vom Hospizlauf, bei dem alle aus André dabei waren, sind nur schöne Erinnerungen geblieben. Größere Probleme oder Ermüdungserscheinungen hatte keiner von uns. Das moderate Tempo bei der Benefizveranstaltung lässt sich offensichtlich deutlich leichter wegstecken als zum Beispiel ein flotter Marathon.

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So geht es also mit vergleichsweise leichten Beinen in Richtung Windräder und danach auf den Schellberg, wo sich wieder der Blick in Richtung Trier und Eifel öffnet.

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Da unten ist auch der Petrisberg, der für sich genommen schon ordentliche Ansteige bietet, wie jeder weiß, der im vergangenen Jahr bei unserem Freundschaftslauf dabei war.

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Zeit für eine kurze Trinkpause und einen längeren Blick auf das Panorama. Wir freuen uns, dass es heute wieder einmal so wunderschön ist und die Entscheidung, früher zu starten,  die richtige war.

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Die Landschaft präsentiert sich angesichts der Hitze und des wenigen Regens der vergangenen Wochen bereits wie im August. Ein Fest der Gelbtöne. Die zeigen  sich bei direkter Sonnenstrahlung etwas anders, was uns bei diesem Lauf auch vergönnt ist.

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Die frisch renovierten Hochhäuser am Weidengraben strahlen in diesem Licht um die Wette. Wir nehmen die Schleife in Richtung Weinbaudomäne Avelsbach und entdecken kurz davor tatsächlich einen neuen Weg. Sehr schön! Weil er nach einem Bogen durch Wiese und Wald aber wieder zur Domäne zurückführt, nutzen wir eine kleine Abkürzung. Die paar Brennnesseln und der Bach sind da keine Hindernisse.

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Dominik beweist sein Talent zum Blumenkind …

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Mit einem etwas längeren Zwischenspurt am Berg hinauf nach Tarforst erreichen wir die enteilten Jungs. Das gepunktete Bergtrikot geht an mich … Vor allem wichtig ist es jetzt allerdings, den Bäcker anzusteuern. Seit André zur Gruppe gehört, müssen wir am Ende immer bei einem Brötchendealer Station machen. Heute sind wir darauf vorbereitet, und so schleppen wenig später auch Christoph und ich die  Belohnung fürs Frühstück die letzten 1,5 Kilometer hinunter nach Olewig.

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Marc kriegt sich nicht mehr ein angesichts der Tüten schleppenden Laufgruppe – André hat die Brötchentasche auf den Rucksack geschnallt – er will unbedingt ein Foto machen. Voilà!

20,3 Kilometer mit 405 Höhenmetern in knapp zwei Stunden – Strava gibt eine Durchschnittspack von 5:30 min/km an. Da sind aber die Pausen herausgerechnet. Genug Aufwärmprogramm für den Uranian Run morgen.

 

 

10 Gedanken zu “Schön früh – schön!

  1. Tolle Lichtstimmungen, in der Tat, lieber Rainer! Ich glaub, ich nehm dann morgen mal das Rad und hoffe auf ähnlich schöne Bilder. Allerdings ist es auch erschreckend, wie sich die Wiesen in eine Savanne verwandelt haben …

    Was das Foto von eurem Blumenkind angeht: Sehr niedlich! 😉 Ich warte mal das „Expertenurteil“ ab, könnte mir aber vorstellen, dass es bei Männern mehr Anklang findet als bei Frauen … 😆

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • Liebe Anne,

      das frühe Aufstehen lohnt sich in jedem Fall. Aber morgen könnte es noch gewittrig sein. Egal, das wird sich zeigen. Vielleicht hast du ja auch das Glück und machst Dich nach nächtlichem Regen auf. Dann werden Optik und sensorische Genüsse zusammenspielen. 🙂

      Beim Männern mehr Anklang? Na wehe, wenn Dominik das liest … 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Lieber Rainer,
    Bergstürmer, Flower-Power, Getreidefelder, Wolkenspiele, blauer Himmel und 6 gutgelaunte Läufer, die sogar noch Frühstück kaufen… kann ein Samstag besser beginnen? Ich glaube nicht! 😀

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  3. Lieber Rainer,

    ich war ziemlich genau satte 12 Stunden später unterwegs. Nicht das ich soooo lange geschlafen hätte, aber an einem Samstag bekommt mich keiner vor 6 Uhr aus dem Bett nur um zu laufen 😉

    Der Petrisberg, der Freundschaftslauf und ich, das wird mir ewig in Erinnerung bleiben 😉

    Schöne Bilder von den goldenen Sommerfeldern, vielleicht etwas früh im Jahr, aber schön!

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker,

      das mit dem frühen Aufstehen ist tatsächlich etwas, was uns unterscheidet 😉

      Deinen Gipfelsturm auf den Petrisberg werde ich auch in Erinnerung behalten. Das war eine tolle Sache! 😀

      Der frühe Spätsommer ist schon so eine Sache. Aber heute Nacht hat es endlich mal etwas mehr geregnet. Ei Tropfen auf das heiße Feld, aber immerhin.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  4. Lieber Rainer,

    die Bilder erinnern teilweise schon an die Toskana mit dem vielen Gelb – echt phantastisch. Ich sag ja immer, dass sich das frühe Aufstehen wegen der Lichtstimmung lohnt. Und das Blumenkind ist ja herzallerliebst. 😉

    Brötchen holen gegen Ende des Laufes gehört bei mir zum Standard. Ich sollte vielleicht auch mal so ein Netz mitnehmen, gute Idee.

    Gruß
    Anja

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    • Liebe Anja,

      stimmt, wer muss schon nach Italien fahren, wenn die Toskana vor der eigenen Haustür liegt 😉

      Dominik als Blumenkind … Hoffentlich verzeiht er mir 😉

      Für die Brötchentüte muss ich mir auch noch etwas ausdenken. Mein kleiner Rucksack hat leider keine Vorrichtung, um die dran zu befestigen. Aber mir fällt schon noch etwas ein.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  5. Lieber Rainer,
    Morgenstund hat Gold im Mund 🙂
    Es gibt wenig Sachen die so toll sind, wir Sport im Sommer ganz früh morgens.
    Einfach toll, was deine Bilder und dein Bericht beweisen.
    Liebe Grüße
    Helge

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