Der Traum von einem Morgen

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Auf die Gefahr hin, dass ich mit meinen Beiträgen und Bildern vom Petrisberg langweile …

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Heute am frühen Morgen dichter Nebel im Tal. Als dann das Frühstück gemacht ist und die Jungs auf dem Weg zur Schule sind, deutet sich das erste Blau hinter dem Dunst an.

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Der Plan, an diesem Morgen durch das Tiergartental und über die Kernscheider Höhe zu laufen, muss deshalb kurzfristig geändert werden.

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Denn die Drachenrunde über dem Petrisberg ist besonders dann phantastisch, wenn sich dort der Nebel lichtet.

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Das Gras auf einigen Wegen ist reichlich hoch. Da fällt der Schuhwahl also doch noch einmal auf die Goretex-Trailvariante. Denn nach dem Regen heute Nacht ist das Gras reichlich nass.

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Es ist auch ziemlich kühl, weshalb die leichte Lauftreff-Jacke wirklich gut tut. Erst als die letzten Nebelschwaden unter mir liegen, darf das schicke Teil nur noch als Hüftbekleidung dienen.

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65 Minuten brauche ich für die knapp elf Kilometer. Das mag für manche angesichts der 225 Höhenmeter ordentlich flott sein. Für mich ist es eher gemütlich und den vielen Fotostopps geschuldet.

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Aber die müssen einfach sein an diesem Traum von Morgen.

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Die prachtvollen Farben und Ausblicke genießen offenbar aber nicht nur Menschen wie ich. Heute verweilt Herr Fasan ausnahmsweise mal ohne sein Getröte zwischen den Weinbergszeilen  und lässt sich ablichten.

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Spiegelbilder gelingen an so einem windstillen Morgen auch besonders gut.

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Zudem mache ich eine Neuentdeckung: Das kleine Café am Wasserband war mir bislang nicht aufgefallen. Geöffnet hat es leider  nur von 11 bis 18 Uhr. Aber dafür auch sonntags.

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Der Wasserturm und der Turm Luxemburg sind auch ohne Doppelbild immer schöne Motive.

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Und wer nun behauptet, ich hätte einen Vogel, dem kann ich nur zustimmen.

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22 Gedanken zu “Der Traum von einem Morgen

  1. Lieber Rainer,

    langweilen… auf keinen Fall mit so schönen Bildern. Die „Langeweile-Gefahr“ ist bei Tempotrainingsberichte entlang der Mosel erheblich größer als bei stimmungsvolle Morgenläufe auf dem Petrisberg – wobei bei Dir ist es äußerst selten langweilig!! 🙂

    Das erste Bild ist wirklich super – Lauffreude pur!!

    …und den Vogel, den haben wir doch alle 😉

    Liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna,

      vielen Dank für die Komplimente. Heute war es aber auch außergewöhnlich schön. Ein Fest der Farben und Emotionen. Gerne hätte ich noch mehr Zeit gehabt, um das zu genießen. 🙂

      Das Sprungbild ist besser geworden als befürchtet. Denn gefühlt bin nur ein wenig gehopst. 😉

      Einen Vogel haben wir irgenwie alle. Und der frühe Vogel …

      Liebe Güße
      Rainer 😎

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  2. Dieser Spätfrühlingsmorgen war ein wahrer Traum – ich bin mit dem Rad einen Extraschlenker über den Petrisberg gefahren, um ihn richtig genießen zu können! Wer würde da nicht in die Luft springen wollen? 😉

    Weder Cafè noch Fasan noch verstrubbelter Reiher sind mir bislang aufgefallen. Ich sollte wieder laufen, dann krieg ich mehr mit von der Welt! 😎

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • Der verstrubbelte Reiher hat sich gar nicht gerührt auf seinem Stein. Das war prächtig anzusehen. 🙂

      Du bist einen Extraschlenker gefahren? Das kann ich mir vorstellen. Es war einfach herrlich. 😀

      Das Café testen wir mal gemeinsam, einverstanden? Und das mit dem Laufen wird schon wieder, ganz bestimmt.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  3. Herrlich, deine Fotos! Wann bekommt man schon mal einen Fasan vor die Linse? Beim Anblick des ersten Fotos entsteht der Eindruck, dass du die Schwerkraft überwindest; Lebens-/Lauffreude pur! Da hat dich der Genuss ja wirklich „übermannt“:-))
    LG Kerstin

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  4. Lieber Rainer,
    oh, das sind ja traumhafte Bilder! Darf ich ein klein wenig neidisch sein? 🙂
    Das 2. Spiegelbild ist ja vielleicht toll (die anderen auch) und ganz besonders das Erste! Ein vor Freude hüpfender Rainer!! 😀

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  5. Hey, der Petrisberg kommt doch immer gut. Ich werde bald mal wieder mit Brücke, Treppe und Bank kontern ;-))

    So spiegelglattes Wasser wäre hier nicht zufinden gewesen, wie immer der Wind …

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Lieber Volker,

      Du hast das Privileg, dass Du diese Runde schon gelaufen bist. Das macht die Sache nochmal interessanter. 🙂

      Wind gibt es auf dem Petrisberg auch meist. Umso unwirklicher ist es, wenn das Wasser so spiegelglatt ist. Da wirken die Häuser am Wasserband, als stammten sie aus einem Hochglanzmagazin „Schöner Wohnen“. 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  6. Lieber Rainer,

    Nebel habt ihr ja öfters, hier ist er eher Mangelware, aber umso schöner sind die Lichtstimmungen bei solcher Wetterlage. Durchweg schöne bildliche Eindrücke….

    Salut

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    • Lieber Christian,

      im Mai ist sogar in Trier der Nebel eher selten, anders als im Herbst und Winter. Umso schöner ist es, diese Stimmung zu erleben, wenn die Landschaft so grün ist. 🙂

      Es freut mich, wenn die Fotos Dir gefallen.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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