Nicht ganz so lang

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… wie meine beiden Laufkumpel Christoph und Marc ging es heute für mich. Denn die beiden haben – mit Trinkrucksack ausgerüstet – die 35 Kilometer voll gemacht. Sie werden auch in Düsseldorf starten und haben ein anderes Zeitziel. Besonders Marc will unbedingt die 3:30 Stunden unterbieten. Ich bin gespannt, ob sein Trainingsplan mit vielen wirklich langen Läufen in der Vorbereitung aufgeht.

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Mein Coach Jens setzt ja mehr auf intensiv denn auch lang. Deshalb standen heute auch „nur“ 26 Kilometer auf dem Plan – „möglichst nüchtern“. Ein Eiweißbrot mit Quark und Marmelade haben für mich das „möglichst“ erfüllt. Damit habe ich meine gut 28 Kilometer gut überstanden.

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Auf die drei Steigerungsläufe am Ende habe ich allerdings verzichtet, weil ich an der Rücksteif des rechten Oberschenkels nach den letzten schnellen Einheiten jeweils ein doch deutliches Ziehen verspürt habe. Nur nichts riskieren!

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Es tut gut, mal wieder in Gesellschaft entspannt zu laufen, auch wenn ich mich immer wieder ein wenig bremsen muss, weil mein Wohlfühltempo durch das Training bei doch ordentlichen 4:45 min/km liegt.

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Mit all den Fotobreaks schaffe ich es aber, am Ende bei einem Schnitt von 5:12 anzukommen, wobei ich die letzten knapp sechs Kilometer alleine durch die City nach Hause laufe.

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Die weite Runde führte vom Sportplatz über Kürenz, Ruder und Kenn über die Autobahnbrücke auf die andere Moselseite und durch das Industriegebiet am Trierer Hafen und Pfalzel zurück zur Kaiser-Wilhelm-Brücke. Von dort dann den zuletzt schon häufig gewählten Weg durch die Simeonstraße, Domfreihof und Palastgarten zurück nach Olewig.

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Der Großeinsatz der Feuerwehr galt einem Gasalarm, wie ich später recherchiert habe. Zum Glück ist dabei nichts passiert.

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Wenn es interessiert, der kann hier die Details zum Lauf ansehen.

 

 

22 Gedanken zu “Nicht ganz so lang

  1. Lieber Rainer,
    nicht ganz so lange, ist trotzdem noch ordentlich weit! 😀
    Schön, dass ihr eure Vorbereitungsläufe (zumindest teil- und streckenweise) noch zusammenlegen könnt.
    Ich hoffe deinem Oberschenkel geht es gut!
    Schönes Wochenende 🙂

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    • Liebe Doris,

      den Oberschenkel spüre ich noch ein wenig. Muss gleich nochmal auf die Blackroll. 🙂

      So ein Gemeinschaftslauf hat auch den Vorteil, dass sich zum Beispiel die Details zum bevorstehenden Freundschaftslauf besprechen lassen. Es wäre natürlich super, Dich zu sehen 😀

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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      • Lieber Rainer,
        ich habe ganz fest vor, zu kommen… 🙂
        Der einzige Unsicherheitsfaktor bleibt die Arbeitssuche 🙄 bei mir, da ich ja nicht genau weiß, ab wann ich wieder etwas haben werde. (Die meisten Jobs, die ausgeschrieben sind, beinhalten auch Wochenenddienste).

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  2. Lieber Rainer,

    ich staune weiterhin, ob der Pace bei den langen Kanten…für mich wäre das definitiv nichts 😉
    Wie Doris, finde ich es richtig klasse, dass ihr dennoch zusammen losgezogen seid, doch keine reinen Einzelkämpfer 🙂

    Salut

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    • Lieber Christian,

      nein, ich bin kein Einzelkämpfer. Das weißt Du doch. Die vielen Sololäufe sind ein nicht ganz positiver Effekt des Trainingsplans. Aber die Gruppen unseres Lauftreffs sind derzeit einfach zu gemächlich unterwegs. Da würde ich nur alles durcheinander bringen. 😉

      Der gemeinsame Samstagslauf ist mir allerdings heilig.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  3. Der Samstagstreff hält – das finde ich prima. Und das Training fruchtet, wie Du am Gefühl der Geschwindigkeit gegenüber merken kannst.
    Aus grauen Vorzeiten, als ich auch mal nach Plan lief, kenne ich dieses Gefühl, wenn einem eine Pace irgendwann zu langsam ist. Fand‘ ich toll damals.
    So schnell wie Du war ich freilich nie, werde ich auch nicht mehr. Aber es hat mir gefallen, wie man die Grenzen verschieben kann.
    Alles Gute weiterhin, lieber Rainer!

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    • Liebe Bianca,

      der Samstagstreff hält. Das ist sehr wichtig und macht Spaß, zumal wir alle in Düsseldorf starten werden. 🙂

      Die Veränderung des Grundtempos ist tatsächlich ein interessanter Effekt, der auch Spaß macht.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  4. Lieber Rainer,

    ich weiß, man soll sich nie mit anderen Läufern vergleichen, Dein Wohlfühltempo macht mir aber zur Schnecke 😉 Es ist auf jeden Fall richtig schön zu lesen, dass das ganze Tempo- und Intervalltraining was bewirkt hat!!

    Auch wenn die Bilder von einem eher grauen Tag und eine Runde über Autobahnbrücke und durch Industriegebiet beschreibt – sie gefallen mir sehr gut! Du hast einfach ein gutes Auge dafür und die gut gelaunten Läufer tragen natürlich auch dazu bei, dass mir die Bilder gefallen 🙂

    Nur nichts riskieren, das ist gut! Ich hoffe Deinem Oberschenkel geht es gut!!
    Liebe Grüße Anna

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    • Liebe Anna,

      diese Runde laufen wir wirklich selten. Von daher ist es auch mal interessant, sich den Hafen anzusehen. 🙂

      Der Oberschenkel ist noch ein wenig zu spüren, aber ich pflege ihn ordentlich. Werde beobachten wie sich das entwickelt und entsprechend reagieren.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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    • In Sachen Wohlfühltempo bin ich etwa 45 Sekunden schneller geworden. Vielleicht sind es sogar einige Sekunden mehr. Ist schon interessant, was so ein koordiniertes Training bewirkt. Auch wenn es manchmal wirklich weh tut. 🙄

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  5. Die Perle aller Trierer Strecken war’s nicht, aber einige schöne Eckchen hat die Runde doch, vor allem in Pfalzel. Dein Wohlfühltempo läss mich auch staunen. aber so ist das nun mal bei jemandem, der unter 3 Stunden bleiben will. Alles im Plan, zugleich die nötige Vorsicht im Umgang mit dem nörgeligen Oberschenkel, der dank Blackroll und Dehnen hoffentlich bald wieder Ruhe gibt. Klingt alles gut und wieder deutlich besser gestimmt als am Freitag! Weitermachen! 😉

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • Liebe Anne,

      der Samstagslauf war wichtig für mich, auch mit Blick auf Düsseldorf. Ich sehe das inzwischen etwas lockerer, glaube ich. Denn eine gute Zeit werde ich so oder so laufen. Ob es dann wirklich so schnell wie im Idealfall beabsichtigt sein wird, muss sich zeigen.

      Die vielen schnellen Einheiten in so kurzer Zeit sind für die Muskulatur doch ordentlich belastend. Aber das werde ich schon in den Griff bekommen. 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  6. Hallo Rainer,
    wahnsinn, mit welchem Speed du so durch die Gegend läufst. Was ist denn deine Zielzeit beim Marathon. Ich hatte es glaube schon mal gelesen, aber bin mir nicht sicher.
    Es gibt ja zur Marathonvorbereitung verschiedene Meinungen. Die einen laufen endlos lange Läufe immer und immer wieder. Andere sagen, das macht nur die Knochen müde. Ich gehöre auch dazu 🙂
    Ich denke, letzten Endes muss jeder den für ihn sinnvollen Weg finden.
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Hallo Helge,

      meine Zielzeit liegt um die drei Stunden. Im Idealfall will ich diese Marke sogar knacken. Aber das wird davon abhängen, wie die Fortschritte in Sache Tempohärte auf langer Strecke in den kommenden Wochen sein werden. Und natürlich muss dazu am 26. April auch sonst alles stimmen. Ich bin selbst sehr gespannt.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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