Zackig …

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… ging es heute früh zu. Denn Trainer Jens hat mal wieder seine sadistische Ader gepflegt. Dominik und mir hat er 6×1000 Meter in 3:55 Minuten verordnet, mit zweiminütigen Trabpausen dazwischen. Und das, nachdem wir am Samstag in Schweich schnelle zehn und am Sonntag zum „Auslaufen“ nüchterne 18 Kilometer in den Beinen hatten.

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Entsprechend heftig war das dann heute um 7.45 Uhr im Tiergartental. Wieder einmal diese fiese Steigung, die normalerweise kaum zu merken, bei hohem Tempo aber extrem atemberaubend ist.

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Dei 120 Sekunden Pause dazwischen kamen mir jedenfalls immer sehr kurz vor, nachdem ich den „Berg“ hochgerannt war. Ächz. Fotos habe ich davon keine gemacht. Es gibt einfach noch die verregneten von dem meditativen Nüchternlauf am frühen Sonntag.

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Und ausnahmsweise packe ich auch noch zwei Fotos bei, die ich heute in meiner journalistischen Funktion machen „durfte“. In Trier ist ein 16-jähriges Mädchen erstochen und ihre Leiche verbrannt worden. Das geht inzwischen bundesweit durch die Medien. Ich war heute am Tatort, eine elendige Dreckecke im Norden der Stadt. Eine unfassbare Sache, aber der 24-jährige Täter ist gefasst und hat die Sache gestanden. Er war ein Nachbar der jungen Frau … Hier unser Bericht dazu.

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17 Gedanken zu “Zackig …

  1. Lieber Rainer,

    Du machst es einem nicht leicht, da Du zwei sogunterschiedliche Themen in einen Beitrag gepackt hast…
    Zum ersten Teil sag ich mal nichts…wo ein Sadist ist, ist ein Masochist meist nicht weit 😉

    Diese Tat ist, egal was dazu geführt hat, nicht zu verstehen und auch nicht nachzuvollziehen. Aber so ist es meistens bei Kapitalverbrechen und ja, fast immer kennen sich Täter und Opfer….einfach nur traurig 😦

    Salut

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    • Hallo Christian,

      ich weiß, dass die beiden Themen nicht wirklich zusammenpassen. Aber es war mir ein Anliegen, auch das zweite Thema loszuwerden. Das beschäftigt mich doch auch sehr.

      Sehr schlimm, was da passiert ist. Sehr schlimm aber auch viele Reaktionen auf die Tat. Wir in der Redaktion haben sehr gehofft, dass der Täter nicht – wie in den sozialen Netzwerken mehrfach vermutete – aus dem Umfeld der Aufnahmeeinrichtung für Asylbewerber kommt, die nur einige hundert Meter entfernt liegt. Das wäre für die Stimmung in der Stadt fatal gewesen. 😦

      … einfach nur traurig …

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  2. Lieber Rainer,

    den Worten von Christian kann ich mich nur anschließen.

    Um von der Gräueltat abzulenken: Richtet Euch zum Freundschaftslauf schon mal ganz vorsichtig auf den Besuch von Zweien aus dem hohen Norden ein 🙂

    Liebe Grüße
    Volker.

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    • Das ist richtig. Da kam schon einiges zusammen in den knapp drei Jahrzehnten meiner journalistischen Tätigkeit.

      So ein schlimmes Verbrechen wie dieses ist aber zum Glück weder alltäglich noch Alltag, sondern eine hoffentlich einmalige Ausnahme.

      Viele Grüße
      Rainer 😎

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  3. Wenigstens hast du „Berg“ in Anführungszeichen gesetzt! 😆 INichtsdestotrotz kann ich verstehen, dass die Einheit schwer fiel. Ich finde es ganz schön ambitioniert, zwei Tage nach einem voll gelaufenen Wettkampf schon wieder Intervalle im Renntempo zu laufen. Meine Muskulatur hätte sowas selbst in besten Zeiten nicht ohne Schäden überstanden. Aber euer Coach wird wissen, was er empfiehlt. 😎

    Was das andere Thema angeht: Wie Christian schon schrieb, leider geht die größte Gefahr nicht vom „bösen Unbekannten“ aus, sondern von Menschen in unserem unmittelbaren Umfeld. Schrecklich! 😦

    Liebe Grüße,
    Anne

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    • Den „Berg“ kennst Du ja gut. Der war mir als solcher auch nicht wirklich aufgefallen, bis zum ersten Tempolauftraining.

      Ich will Dir nicht widersprechen. Der Trainingsplan ist ambitioniert. Aber unser Ziel ist es ja auch. Und wir haben uns ja schon ein wenig härter für solche Herausforderungen gemacht. 😉

      Liebe Grüße
      Rainr 😎

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  4. Lieber Rainer,
    meine Tochter war ziemlich geschockt von dem Vorfall in Trier. Am meisten verstörend fand ich, das die Tat mitten in der Stadt passierte. Auch wenn das ne ruhige schmutzige Ecke ist.
    Verstehen kann man das nicht. Es bleibt nur zu hoffen, das die Familie damit irgendwann klar kommt.
    Liebe Grüße
    Helge

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    • Liebe Helge,

      das ist eine richtige Dreckecke da. So etwas habe ich in Trier noch nicht gesehen. Aber die Tat ist tatsächlich nicht zu verstehen.

      Ob die Familie damit klar kommt? Ich weiß es nicht. Ich will mich nicht wirklich in deren Lage versetzen 😦

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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      • Unter „fest in die Eisen treten“ versteh ich eigentlich „bremsen“ – also, lieber Rainer, mach halblang! 😉

        Nee, mach mal. Im Zweifelsfall ist sowieso der Coach schuld! 😆

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        • Wenn ich auch manchmal zur Ironie neige, in diesem Fall bestimmt nicht, schau‘ mir mal tief in meine blauen Augen, und du wirst sehen, wo es langgeht !

          Liebe Freundin Anne
          wünsch dir bitte irgendwas
          was immer du möchtest
          * schmatz *
          und noch einer
          * schmatz * 😎

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