200 Kilometer zum Abschied

Keine Sorge, ich bin nicht verrückt geworden. Die 200 Kilometer will Florian Neuschwander laufen, beim Hospizlauf 2014. Als Abschluss seiner Zeit in Trier.

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Das hatte ich schon am Donnerstag in der Laufkolumne verraten. In meinen Blog hatte ich den Text aber noch nicht gestellt. Das sei hiermit nachgeholt, mit den besten Wünschen für Flo in seinem zukünftigen Wohnort.

Das Foto stammt übrigens von seinem ersten Lauf über 100 Kilometer im vergangenen Winter. Da war ich für ein paar Kilometer dabei. Miri Engel noch einige Kilometer mehr.

 

200 Kilometer zum Abschied

 

Florian Neuschwander ist immer für eine Überraschung gut. Der aus dem Saarland stammende Ausnahmesportler wurde im vergangenen Jahr Vizeweltmeister im Geländelauf über sehr lange Strecken (Ultra-Trail). Das war nur sechs Tage nach seinem Sieg beim Trierer Stadtlauf. In den Jahren davor hatte der Individualsportler, der in der Regel alleine trainiert, schon nahezu alle Wettläufe in der Region gewonnen, inklusive dem Fisherman’s-Friend am Nürburgring.
Leichtfüßig absolvierte der 33-jährige Laufflo(h), der angesichts einer Körpergröße von 1,67 Meter und einem Gewicht von 57 Kilogramm mit seinem Namen er auch selbst gerne kokettiert, auch seinen ganz privaten 100-Kilometer-Lauf von Trier über den Saar-Hunsrück-Steig zum Haus seiner Eltern.
Run with the flo(w) – so wie er seinen Laufblog benannt hat, lautete auch dabei sein Motto. Und viele Freizeitsportler nutzten die Möglichkeit, um ihn ein Stück zu begleiten.
Nun hat Florian Neuschwander angekündigt, dass er Trier verlassen und in Frankfurt neue berufliche und sportliche Perspektiven suchen will. Er wäre aber nicht Flo, würde das ohne Paukenschlag passieren: beim Hospizlauf am 11. und 12. Juli. Streckenlänge: knapp 200 Kilometer von Koblenz nach Trier. Die werde er am Stück laufen, hat er angekündigt. Und wer Lust habe, könne ihn ein Stück begleiten. Warum nicht? Eine letzte Möglichkeit zum Run with the flo(w).

10 Gedanken zu “200 Kilometer zum Abschied

    • Flo Neuschwander ist ohne Zweifel eine Belebung der Szene hier in Trier. Aber er wird auch in Frankfurt für Aufsehen sorgen, da bin ich mir ganz sicher.
      Und aus der Welt ist das tatsächlich nicht.

      Wahre Freundschaften halten viel weitere Entfernungen aus, das ist richtig 🙂

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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    • Frankfurt ist nicht so weit weg. Und Flo hat seine Wurzeln nach wie vor im Saarland. So ganz ruhig wird es um ihn also in unserer Region sicher nicht werden.

      Vielleicht läuft er ja dann mal von Frankfurt nach Trier 😉

      Viele Grüße
      Rainer 😎

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    • Hallo Mike,

      willkommen in meinem Blog.

      Wenn Flo seine Gewohnheiten beibehält, wirst Du in den Mittagsstunden nichts zu befürchten haben. Er ist meistens am frühen Morgen unterwegs. 😉

      Aber wenn Du ihn triffst, sprich ihn an. Das ist ein ganz Netter.

      Viele Grüße
      Rainer 😎

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    • Liebe Anna,

      der Flo wird das sicher überstehen. Der beißt sich da durch, so wie ich ihn kenne. 😉

      Meine Beine? Denen geht es soweit gut. Aber so richtig leicht fühlen die sich beim Laufen noch nicht an.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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