Wonnevoll

Nicht nur wunderfull, sondern auch wonnevoll sind alle Aktivitäten in freier Natur an diesem Wochenende. Viel Sonne, spätsommerliche Temperaturen und ein Festival der Farben. Ich liebe den Herbst in dieser Form.

Am Samstagmorgen also nach längerer Zeit wieder ein Gemeinschaftslauf mit den Jungs vom Lauftreff. Da Marcel und Achim am kommenden Sonntag in Frankfurt starten, hatte ich mich auf etwa 16 Kilometer eingestellt. Beide sind allerdings verhindert, und so machen wir uns als Quartett auf den Weg. Neben Christoph und Rudi ist überraschend auch Mario („Ich konnte nicht mehr schlafen, also kann ich auch laufen“) am Treffpunkt Sportplatz Olewig.

Da er die Stadt bei Morgensonne von oben sehen will, führt die Tour zur Korlinger Höhe. Schon in Tarforst wehte ein laues Lüftchen, das Langarmshirts und Jacken überflüssig machte. Ich hatte schon die Ärmel meiner leichten Jacke zu Hause gelassen. Das ärmellose Teil lässt sich alleridngs nicht um die Hüfte binden. Also trage ich fortan bei dieser Runde einen Bürzel unter der Tight.

Stört nicht weiter. Nur wäre es doch besser gewesen, den Trinkgürtel mitzunehmen, zumal spätestens auf dem Schellberg etwas Trinkwasser nicht schlecht gewesen wäre. Mario hatte sich leider schon in Tarforst wieder verabschiedet („Heute ist nicht mein Tag, ich laufe wieder heim“).

Am Berg merke ich, dass meine Erkältung auskuriert ist. Es läuft leicht und locker. Ich habe wieder ordentlich Kraftreserven.

„Gib mir mal die Kamera“, verlangt Rudi halb scherzhaft, als ich mit Christoph etwas vor ihm den Hügel hochlaufe. „Ich mache dann ein Foto, unter das ich schreibe ,Deshalb fehlt mir Achim!'“.

Eine Runde um das „Kuppensteiner Wild“, dann laufen wir wieder nach Tarforst hinunter und von dort den direkten Weg über den Trimmelter Hof nach Olewig zurück. Denn auch Christoph klagt inzwischen über etwas schwere Beine. Eine Handvoll Rosinen und etwas Wasser, dann hätten wir sicher noch einige Kilometer drangehängt.

So werden es etwas über 17 wunderbare Kilometer. Ein wonnevoller Spätsommerhebstmorgenlauf.

P.S.: Heute bleibt leider nur der Blick aus dem Fenster. Sonntagsdienste sind an solchen Tagen besonders schwer.

 

 

 

14 Gedanken zu “Wonnevoll

  1. Diese Landschaft bei dir finde ich einfach herrlich. Ich denke es ist ein prima Laufrevier mit vielen Potentialen. Man kann im Tal wunderbar flach laufen und heftige Anstiege ansteuern. Da geht alles…

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  2. Ein wiedergenesener Rainer watschelt mit Bürzel die Korlinger Höhe hinauf! 😆 Hätte ich gern gesehen!

    Wasser- und Rosinenmangel herschte offenbar allerorten – man könnte meinen, wir lernen es nie. 😉 Mir sind die Hügel übrigens hoch genug! 😎

    Liebe Grüße
    Anne

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  3. Lieber Rainer,
    da bin ich doch froh, dass Sonntagsdienste bei mir zur Vergangenheit gehören, denn so konnte ich mit meiner Liebsten einen eben solchen genießerischen Lauf erleben 😉
    Der Lauf scheint trotz der schlechten Verpflegung spassig gewesen zu sein, denn auf den Bildern sieht man nur fröhliche Gesichter und die Landschaft ist bei euch da oben eh über jeden Zweifel erhaben. Schön, dass Du wieder kuriert bist.

    Salut
    Christian

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    • Keine Sonntagsdienste mehr? Das ist ohne Zweifel ein Gewinn an Lebensqualität, den ich Dir gönne.
      Bei unseren Samstagsläufen haben wir immer Spaß. Und wenn die Kraft nachlässt, unterstützen wir uns gegenseitig, oder wir kürzen ab.

      Die Erkältung ist tatsächlich kuriert. Ich habe mir dafür ausreichend Zeit gelassen. 🙂

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  4. Könntest Du das schöne Wetter bei Euch bitte bis zum kommenden Wochenende bewahren? 😉

    17 km für einen Wiedergenesenen sind doch wirklich nicht schlecht. Das würde mir auch gefallen *röchel*

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Das Wetter bewahren … Wenn ich das nur könnte. Es soll leider ab Mitte der Woche deutlich kühler werden. Aber zumindest bislang ist für Samstag und Sonntag ein Wechsel von Sonne und Wolken vorhergesagt. Toi, toi, toi 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  5. Gut , dass du wieder ganz gesund und scheinbar auch wieder fit bist – ja, das Wetter in diesen Tagen ist wie eine Belohnung für uns Läuferinnen und Läufer – man könnte sagen – göttlich – gestern hatten wir Nebel, aber es war sehr mild – und laufen geht immer, ich liebe auch diese Tage – nutzen wir sie !!

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    • Ich würde das tolle Wetter liebend gerne noch viel mehr nutzen. Geht leider nicht. Heute morgen ist die Sonne gerade aufgegangen, als mein Lauf zu Ende war. Zumindest einige Sonnenstrahlen abzubekommen, war dennoch eine schöne Sache. Und die Natur ist auch in der Morgendämmerung eine Wucht. Ich stelle gleich noch einige Fotos ein. Bin bislang leider nicht dazu gekommen.

      Liebe Grüße
      Rainer 😎

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  6. Die Läufe nach einer Erkältung, bei denen man spürt „jetzt läuft’s wieder“ sind doch immer die schönsten! Wenn es sich wieder so anfühlt, dass es Spass macht…
    Klingt toll, eure Tour und das an einem Bilderbuchherbsttag – was will das Läuferherz mehr?

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