22 Kilometer, ein Gast und zwei Räder

Jetzt wird es aber höchste Zeit, den Samstagsreport nachzutragen. Aber fehlte dazu am Mittag die Zeit und am Abend die Energie nach einigen Stunden Probiertag und Geburtstagsfeier im Weingut Schleimer. Nein, ich hatte nicht Geburtstag, aber mein Freund und X-Duathlon-Partner hatte in kleinem Kreis eingeladen. Jede Menge Babys und kleine Kinder… Ein Glück, das entspannt ansehen zu können im Bewusstsein, dass wir dieses Rundumsorgen hinter uns gebracht haben – und es auch nicht mehr kommen wird.

Aber am Morgen stand natürlich sportliche Betätgung in frühlingshafter Natur an. Mein Trainer hatte mir nur maximal 22 Kilometer erlaubt, für den Anschluss aber noch 30 Minuten Radfahren verordnet.

So war klar, dass sich unser Lauftreffgrüppchen nach einer bestimmten Zeit trennen würde.So wählten wir die Runde durch das Tiegartental zur Pellinger und weiter zum Roscheider Hof. Von dort ging es für mich und diejenigen, die etwas weniger lang laufen wollten durch de Mattheiser Wald zurück nach Olewig.

Gerne häufiger: weibicher Gast beim Samstagslauftreff.

Die drei Longjogger nahmen von Roscheid den Weg hinunter nach konz, dort über die Eisenbahnbrücke auf die andere Seite der Mosel und die Konrad-Adenauer-Brücke zurück zum Startpunkt am Sportplatz.An der Pellinger Straße wartete Birgit auf uns, die zumindest einen Teil der Strecke mit uns laufen wollte. Sie würde prima in unsere Samstagslaufgruppe passen, hätte dann allerdings immer 25 Minuten Anfahrt aus Lampaden.

Jedenfalls freute sie sich darüber, eine bislang unbekannte Strecke kennenzulernen. Und dort in Begleitung in einem nicht zu langsamen Tempo laufen zu können, machte ihr außerdem Spaß.

Kurz vor Mariahof trennten sich unsere Wege dann wieder, weil sie die kürzere Variante zurück zur Pellinger bevorzugte. Toi, toi, toi Birgit, für die Prüfung am Montag und Dienstag!

Wunderbare Weiblicke auf der Roscheider Höhe.

Mit unserem schwedischen Gelegenheitsgast Magnus ging es also dann auf die letzten sechs Kilometer. Er trainiert für den Göteborg Varvet. Ein Halbmarathon mit 58000 Teilnehmern. Ich war da mal vor zwei Jahren. Verrückt, was da los ist. Kein Lauf für Bestzeiten 😉

Am kleinen Biest habe ich plötzlich wieder die Achillessehne an der linken Wade gespürt. Das gefällt mir gar nicht und irritiert. Ich hoffe, das ist wieder nur ein kurzzeitiges Aufflackern. Mein Coach Jens hatte aber sicher Recht, dass er mir keinen zu langen Lauf erlaubte.

An den Mattheiser Weihern

Die entspannte Runde auf dem Rad im Anschluss war jedenfalls kein Problem und trainierte noch ein wenig die Oberschenkelmuskulatur.

Heute ist in jedem Fall Ruhe angesagt. Entspannung im sonnendurchfluteten Garten. Der Natur lauschen, die sich räkelt und streckt. Die Palmkätzchen schnurren, oder sind es die ersten Bienen und Hummeln?

Vielleicht folgt ja noch ein kurzer Besuch in der City, wo heute die Geschäfte offen haben. Ein oder zwei Paar Laufsocken sind fällig nach dem Blasenwurf vom Freitag…

14 Gedanken zu “22 Kilometer, ein Gast und zwei Räder

  1. Dass ihr weibliche Begleitung hattet, wusste ich schon – ich habe nämlich Birgit vorhin an der Mosel getroffen! 😉 Die Trierer Läuferwelt ist eben klein!

    Das mit deiner Achillessehne/Wade klingt wirklich nicht gut. 🙄 Ich würde auf jeden Fall – wenn irgend möglich – nach jedem Lauf 10 Minuten kühlen (am besten mit „Eislollis“ abreiben, das kühlt schneller und intensiver als ein Coolpack) und die schmerzende Stelle gezielt mit dem Daumen ausstreichen, auch wenn akut keine Beschwerden aufgetreten sind. Und auch wenn es schwerfällt, weil es den Verzicht auf die schönsten Wege bedeutet: Ich glaube, du wärst mit flachen Strecken derzeit besser bedient, sprich: Mosel, Weiher, Tiergarten. Das ist langweilig, aber schonender für’s Fahrwerk. Und du willst ja auch keinen Bergmarathon laufen, sondern einen schnellen flachen.

    Liebe Grüße, toitoitoi
    Anne

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    • Liebe Anne, danke für deine Fürsorge. Mit den flachen Strecken hast du wohl Recht. Jens rät mir auch dringend dazu, zumindest die schnellen Einheiten wirklich im Flachen zu laufen.

      Heute geht es mit der Sehne schon wieder gut. Ich habe allerdings nur Gymnastik gemacht.

      Morgen kommt dann die nächste Bewährungsprobe.

      Liebe Grüße
      Rainer 🙂

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  2. Du bist ja nun schon etliche Wochen erheblich am Tempobolzen, da wundert mich nicht, das die Achillessehne murrt. Ich hoffe Du bekommst das in den Griff, wäre wirklich schade, wenn die Sehne Dich ausbremsen würde, nach soviel Einsatz.

    Ich drück Dir die Daumen.

    Der 22iger liest sich aber gut! 🙂

    Liebe Grüße
    Volker

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    • Danke Volker, das wird schon klappen. Ich hatte sonderbarerweise immer Probleme am Ende einer Ruhewoche. Vermutlich wehrt sich dann der Körper, doch wieder ackern zu müssen….

      Der Lauf am Samstag war wirklich die pure Freude, mit Ausnahme der letzten 500 Meter.

      Liebe Grüße
      Rainer 8)

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  3. Was sehe ich da ? Frauen in der Gruppe – na, das halte ich mal für gut, immer nur Männer, das ist ja auf die Dauer langweilig.

    Und die Achillessehne meckert schon wieder leicht im Hintergrund – lese ich da ! *daumendrück*.

    Die Natur ist schon viel, viel weiter als bei uns, da kann ich vorerst nur träumen, selbst in Berlin war sie schon wesentlich weiter als hier !

    Viel Glück – schöne Fotos ! 😎

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    • Mit Birgit zu laufen, hat richtig Spaß gemacht. Ich hätte ja auch gerne häufiger Frauen dabei. Ist für die Gesprächsführung einfacher 😉 – das war ironisch gemeint.

      Danke auch für die mentale Unterstützung. Wenn ich dann von deinem 95 Kilometer-Abenteuer lese, komme ich mir ganz klein und empfindlich vor.

      Liebe Grüße
      Rainer 😀

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  4. Naja es kann auch dafpür sorgen, dass der Lauf um so schneller vorbei ist! Entweder weil Mann gegen den erst besten Gegenstand läuft! Oder weil die Verlockung die Anstrengung vergessen macht 😛

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  5. Hallo Rainer,
    ja, der Lauf war richtig schön am Samstag und ich komme sehr gerne nochmal mit, wenn ich es zeitlich hin bekomme. Vielen Dank für den tollen Morgenlauf und das Sightseeing. So wunderbare Ausblicke gibt es auf der Strecke, das ruft nach Wiederholung. Toi toi toi für dein weiteres Training, du schaffst das auf jeden Fall!

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    • Hallo Birgit,
      mir hat Deine Begleitung auch Spaß gemacht. Schade, dass es nur so wenige gemeinsame Kilometer waren. Du bist jederzeit eingeladen, Dich uns anzuschließen.

      Danke für Deinen Optimismus. Bei so viel mentaler Unterstützung kann doch eigentlich nichts schief gehen. 😉

      Liebe Grüße
      Rainer 8)

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