Ich geh‘ am Stock

So ein Trainingsplan für einen Marathon bringt immer wieder neue Erkenntnisse. Die von heute: Der Neubert kann auch walken.

Premiere nach ein wenig Selbstüberwindung: Mit Walkingstöcken in die Weinberge. Schließlich steht für heute Rekom auf dem Plan, was bedeutet alles, außer Laufen. Da ich nicht schwimmen will und auch auf das Fahrrad keine Lust habe, fiel die Entscheidung auf das Stöckeln.

Das kannte ich bislang nur von flotten Bergtouren in den Alpen. Ich gestehe, es macht auch in den Hügeln von Trier Spaß, wenn:

1. es bergauf geht

2. der Untergrund nicht Asphalt ist

3. keine Jogger in der Nähe sind 😉

Das Wetter: milde 5 Grad, Nebel, Vorfrühling

Die Natur atmet nach dem langen Frost durch

Letzte Eisreste halten sich allerdings noch.

Fazit: Die 70 Minuten am Stock waren gar nicht so schlecht. Allerdings ist bei entsprechender Dynamik eigentlich keine große Möglichkeit, viel zu sprechen. Aber das halten die meisten Damen, die ihre Stöcke spazieren tragen,  ja auch anders. Alles eine Frage der Prioritäten.

 

10 Gedanken zu “Ich geh‘ am Stock

  1. Ich gestehe, ich habe es lange nicht mehr getan. Dabei tut es dem Rücken sooo gut. Aber für mein Empfinden gibt es diesseits der Mosel zu viele Asphaltstrecken. Und immer extra rüber fahren in den Weißhauswald ist dann doch zeitaufwändig.
    Und wenn man die entsprechenden Übungen kennt, kann man das Stöckeln auch durchaus an nicht-rekom-Tagen effektiv einsetzen.
    (Nordic-Jogging oder wie auch immer ist auch witzig. Vor allem die Blicke der anderen 😉 )
    Hat es sich am nächsten Tag auf deine Schrittlänge im Laufen ausgewirkt?
    Schöne Grüße,
    Birthe

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    • In den Olewiger Weinbergen gibt es genügend nicht asphaltierte Pfade. Der Weg ist also gar nicht so weit. Ob ich beim Luafen nun wieder weitere Schritte mache, werde ich morgen beobachten. Ich hoffe nicht. Das war jedenfalls nicht beabsichtigt.

      Liebe Grüße
      Rainer 8)

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  2. Ein Stockerpel, ein Stockerpel! 😆

    Ich find NW auch prima – in übergewichtigen Zeiten hab ich (genau wie Lutz) damit angefangen auf Touren zu kommen, bevor ich mit dem regelmäßigen Laufen begonnen habe. Und jetzt hab ich beim Aufräumen im Büro die Stöcke wiedergefunden. Vielleicht geh ich demnächst mal wieder, denn zügig und „schnatterfrei“ in welligem Gelände betrieben fällt das durchaus unter „Sport“.

    Liebe Grüße
    Anne

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  3. Mit Stöckchenziehen bin ich vor sieben Jahren in der Kur auch angefangen, daraus wurde das Laufen. Mir hat es damals Spaß gemacht, allerdings kam ich mit meinem Puls dabei nicht über Hundert. Das er auch ungeahnte Höhen erreiche kann, zeigte mir erst das Laufen 🙂

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    • Ich empfehle Dir mal einen Radcross. Das schlägt der Puls Kapriolen, dagegen ist jeder schnelle Lauf ein Zuckerschlecken. Das habe ich vor einem Jahr mal beim X-Duathlon in Trier probiert. War echt der Hammer. 😉

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    • Willkommen in meinem Blog! Meinst du nun Nordic Walking oder X-Duathlon?

      Nordic Walking habe ich nach Gefühl gemacht. Bei Langlauf und Bergwandern ist der Bewegungsablauf nicht wesentlich anders, denke ich.

      Mountainbiken ist für jeden, der einigermaßen sicher auf dem Rad ist, kein großes Problem. Da sind Übung und Kondition wichtig,

      Das Nordic Walking ist sicher vor allem etwas für Erholungstage zwischen den Einheiten. Anders als an den wirklichen Ruhetagen solltest Du dich an diesen sportlich moderat betätigen. DAbei sit alles erlaubt außer laufen.

      Viel Grüße
      Rainer 🙂

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