Tempo an der Römerbrücke

War das super! Angenehme 5 Grad, leichter Nieselregen. Heute kein Dienst, also Start um kurz nach 14 Uhr. Und das stand auf dem Programm:

  • 10 Minuten einlaufen
  • 3 x 12 Strecksprünge aus der Hocke
  • 10 km Tempolauf  in 5:10 bis 4:40 Min./km gesteigert
  • 5-10 Minuten locker auslaufen

Also die leichten Gel-Trainer DS an die Füße und los auf nicht mehr vereisten Wegen.

Eisreste am Olewiger Bach

Am Olewiger Bach sind die Reste des Eispanzers noch nicht getaut. Dort wage ich auch – dezent vor den Blicken der vorbeifahrenden Autofahrer halb verborgen – die Strecksprünge. …  Keine Auffahrunfälle – gut!

Dann also auf zum Tempolauf. Am Eingang zu den Kleingärten im Tempelbezirk die Garmin aktiviert und auf den Sateliten gewartet. Hier verbergen sich noch jede Menge Reste römischer Tempel unter den Beeten der Hobbygärtner. Irgendwann werden sie vielleicht einmal ausgegraben. Aber auf absehbare Zeit ist dafür kein Geld vorhanden.

5:10 soll ich zunächst laufen. Das kommt mir für einen Tempolauf elendig langsam vor heute. Liegt wohl an den milden Temperaturen. Die Beine sind leicht. Wird schon nicht so schlimm sein, wenn ich das Tempo etwas schneller angehe. Ich nehme den Weg in Richtung Moselschleuse und von dort unter Konrad-Adenauer- , Römer- und Kaiser-Wilhelm-Brücke hindurch bis nach Zurlauben. Dort eine kleine Schleife und dann wieder zurück bis zur Römerbrücke.

Die Römerbrücke verbindet seit 2028 Jahren die Ufer der Mosel.

Die zweiten fünf Kilometer unter 4:30, habe ich mir nun vorgenommen. Klappt auch. Zehn  Kilometer in 45:58 Minuten. Das ist ein Schnitt von 4:35, was dem Wettkampftempo entspricht, mit dem ich in Hamburg laufen will. Ganz schön heftig. Aber bis zum 29. April ist ja noch viel Zeit.

Plan übererfüllt.

Fotostopp also an der Römerbrücke, deren Fundamente noch römisch sind. Der Steinbau folgte auf einen hölzernen Vorgänger, dessen Pfähle im Moselgrund versenkt waren.

Die Pfeiler der Brücke sind Steinalt.

Die Jahresringe eines dieser Pfähle sind der Beleg für das Alter von Trier, die mit 2028 Jahren als älteste Stadt Deutschlands gilt. Aachen und Köln sind zwar ähnlich betagt, waren damals aber nur Heerlager.

Gute Laune nach zehn schnellen Kilometern.

Die Mosel ist seit heute auch wieder komplett befahrbar, nachdem Tauwetter und Eisbrecher den gefrorenen Panzer beseitigt haben, der vor allem an der Mittelmosel zwischen Traben-Trarbach und Koblenz alles tiefgefrostet hatte.

Von der Römerbrücke sind es noch etwas mehr als vier Kilometer bis nach Hause. Schön gemütlich geht es auch über das Pflaster auf dem Bürgersteig der Hohenzollernstraße.

Bürgersteig Hohenzollernstraße - aus einer Zeit als Pflasterer Künstler waren.

Wie aufwändig wurde doch früher gearbeitet. Ich bin immer wieder von dieser Filigranarbeit fasziniert.

Insgesamt war diese Tour mit 16,7 Kilometern länger als geplant. Das hat Laune gemacht. Und nun ist Entspannung in der Sauna angesagt.

Neidisch? 😉

7 Gedanken zu “Tempo an der Römerbrücke

    • Ich meinte mit meiner Frage nicht die Zeit, sondern mein Entspannen in der Sauna 😉

      Du musst ja auch nicht so schnell sein. Das wäre doch etwas zu ambitioniert. Schau erst einmal, dass du wieder beschwerdefrei bist. Und dann lässt sicher weitersehen.

      Schönes Wochenende
      Rainer

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      • Es wird … zumindest haben mir die Knie heute nicht weh getan. Diese Rippensachen ist leider noch und wenn das nicht besser wird, muss ich wohl andere Maßnahmen ergreifen …

        Schönes Wochende noch 🙂

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  1. Niedisch? Pöh!! Dazu das Du so tierisch schnell bist, werde ich keine Kommentare mehr abgeben 😉

    Mal wieder andere Motive. Wie schön muß das erst aussehen, wenn es wieder grün und sonnig ist…

    Gute Erholung in der Sauna und ein schönes Wochenende
    Liebe Grüße
    Volker

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    • Hallo Volker, auch du hast mich vielleicht etwas missverstanden. Ich wollte nicht mit irgendwelchen Trainingsleistungen prahlen. Es ging mir mehr um die Entspannung bei hohen Temperaturen.

      Das war übrigens sehr schön und entspannend.

      Auf das Frühjahr freue ich mich auch riesig. Aber zum Glück sind es bis dahin nur noch wenige Wochen. Und dann gibt es viel Grün und Bunt in den Bildern.

      Liebe Grüße
      Rainer 🙂

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  2. Neidisch? Ach was! Ich brauch zwar 15 Minuten länger für 10 km Tempolauf, aber wer langsamer läuft, sieht viel mehr von der Umgebung! Ich muss allerdings zugeben: Im Moment sind die graubraunen Ausblicke nur mäßig erquickend! 😉
    Und was die Sauna angeht: Ich hab sie ja fast vor der Haustür. Vielleicht tue ich es dir an diesem Wochenende noch gleich. 😎

    Liebe Grüße, schönes WE,
    Anne

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