Monsterhaft schön

Zwei schöne und ganz schön anstrengende Tage im Schwarzwald. Ein lieber Freund, selbst Läufer, hatte zum 50. Geburtstag eingeladen: 100 erwachsene Gäste und 25 Kinder dazu. Dass er keine Zeit haben würde, mich auf einem Lauf zu begleiten, war klar. Aber er wies mir zumindest den Weg zu einer schönen Runde.

Schließlich stand der lange Lauf der Woche an. 20 Kilometer waren vorgesehen, 23 wurden es am Ende. Angesichts der fast 1000 Höhenmeter war ich am Ende wirklich platt, zumal ich keine Verpflegung dabei hatte.

Die Tour ging los in Waldkrich-Buchholz, durch das Suggental hinauf über den Berg ins Glottertal, von dort durch den Wald hoch zum idyllisch gelegenen Wildtalereck, wieder hinunter ins Föhrental und von dort nochmals über einen Hügel mit steilem Anstieg ins Glottertal und dann an den Weinbergen hoch und runter zurück nach Buchholz.

2:20 Stunden mit vielen Fotopausen. 6:00 der exakte Temposchnitt. Die Trainervorgabe von 5:40 habe ich nicht eingehalten. Aber das war bei dieser Typografie Topografie einfach nicht machbar.

Als mich meine Frau ankommen sah, hat sie sich etwas erschreckt. „So fertig habe ich dich noch nicht gesehen“, war der Kommentar. Nach heißer Dusche, drei Stück Kuchen und reichlich Getränk ging es dann wieder. Und drei Stunden Tanzen waren am Abend auch schon wieder möglich.

Am Sonntag dann noch ein Ausflug bei Prachtwetter mit den Kindern auf den eisigen Kandel. Der Muskelkater in den Schienbeinen kam dann bei der Heimfahrt. Da passt es ganz gut, dass heute Rumpfstabi auf dem Plan stand…

22 Gedanken zu “Monsterhaft schön

    • Das mache ich gerne. Muss aber zunächst meine Garmin auslesen. Bei Runkeeper gibt es wohl keine GPX-Daten, die zu extrahieren sind.

      Ja, die Tour war richtig groß. Und wenn ich noch etwas zur Stärkung dabei gehabt hätte, wären auch die letzten fünf Kilometer echter Genuss gewesen. 😉

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    • bukeo sagte: ev. stlole man eine Razzia bei allen Regierungsmitgliedern machenhmmmm durch die Nachfragesteigerung wuerden die 16 Millionen Lanna Haeuser bestimmt bald 20 Mio kosten. Ist ja jetzt nur herausgekommen, weil zwei Einbrecher nicht alles auf einmal tragen konnten. emi_rambus

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  1. Oooops! 1000 HM auf einem langen Lauf – das Attribut „anspruchsvoll“ passt blendend zu dieser Topografie! Das Ganze noch dazu ohne Verpflegung … ach du meine Güte! 😦

    Aber tolle Bilder konntest du unterwegs schießen. Und ich vermute, das Kaloriendefizit hast du auf der großen Party problemlos wieder reingeholt. Lobend zu erwähnen: Du hast die harten 23 km nicht als Ausrede benutzt, um dir das Tanzen zu ersparen, wie es manches männliche Wesen gern getan hätte – sehr brav! 😉

    Liebe Grüße und gute Erholung
    Anne

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    • Danke für die Komplimente 🙂

      Das Tanzen hat mich am späten Abend unter den Lebenden gehalten. Nur so konnte ich bis 3:30 Uhr durchhalten. Die Mucke war aber auch richtig gut. Fast alles aus den 80ern 😉

      Liebe Grüße
      Rainer

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  2. 3 Stück Kuchen – die ideale Kost nach dem anstrengendem Lauf – was sagt denn dein Trainer nun wieder dazu ?

    Und dann jagst du deiner Frau noch einen Schrecken ein im tiefen Schwarzwald, ob sie je nochmals dorthin mit dir fährt und dich zum Laufen schicken wird ?

    1000 Höhenmeter, das ist selbst für einen Hügel gewohnten Trierer ungewohnt, was ich sehr, sehr gut verstehen kann, aber wenn man abends dann noch das Tanzbein schwingen kann, dann schließe ich daraus, dass du noch länger, höher hättest laufen müssen, um komplett platt zu sein – Stark !! Bin stolz auf dich !!! 😉

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    • Dank, liebe Margitta. Beim nächstne Mal bin ich auch nicht so unvernünftig, ohne eine Notreserve zu starten. Ich hatte nicht mal Rosinen dabei… Dann kann ich auch noch länger und höher. Aber zumindest hatte ich dieses Mal keine Krämpfe wie beim Hochwald-Marathon. Und da waren es auf 42 Kilometer „nur“ 800 Höhenmeter. Ich wundere mich gerade, während ich das schreibe.

      Mein Schatz ist ja Einiges gewohnt. Und sie weiß auch, dass ich mich nur sehr schwer im Bezug auf meine Läufe bremsen lasse. Zudem profitiert auch sie davon, wenn ich gelassen bin. Und da wir am Abend noch reichlich Energie auf der Tanzfläche gelassen haben, war die Welt doch in Ordnung. 😉

      Der Kuchen war übrigens lecker und das Einzige, was zu diesem Zeitpunkt an Essbarem verfügbar war. Er hat mir das Überleben gesichert. Mein Chronometer hat einen Kalorienverbrauch von fast 2000 angezeigt. Das war mit dem Kuchen noch nicht ausgeglichen 😉

      Liebe Grüße
      Rainer

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    • Wenn die Regenzeit auf den Philippinen zu Ende geht, dann bngient in Deutschland das Schmuddelwetter mit Kalte, Regen und Nebel. Einen Flug auf die Philippinen sollte man deshalb am besten im Zeitraum von Dezember bis April antreten. Fluge auf die Philippinen dauern um die 16 Stunden, trotzdem ist es moglich, auf Fluge Philippinen einen solch gunstigen Flug zu finden, dass er in die Kategorie Billigfluge fallt.Also Los gehts. !

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  3. Da hast du die schöne Gegend ja weidlich kennen gelernt. Aber wenn man schon mal die Chance hat, sich so etwas „anzutun“, dann sollte man es auch. Zumindest ab und zu.
    Allein die Aussichten, die einen hinter mancher Biegung erwarten, sind die Schinderei schon wert.
    Vom Profil ähnelt das ja schon ein Wenig meinem geliebten X-Trail…. 🙂
    Wenn der Termin nächstes Jahr naht, werde ich darauf zurückkommen.
    Schöne Grüße,
    Birthe

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    • Hallo Birthe, gerne. Ich habe gar nichts gegen landschaftlich schöne Trials mit vielen Höhenmetern. Allerdings ist es sinnvoll, sich auf die Möglichkeit einzurichten, dass es deutlich länger und intensiver wird als gedacht.

      Wenn ich danach dann die Fotos betrachte, freue ich mich ein zweites Mal über das Erlebnis.

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  4. Was die Höhenmeter anbelangt, hast Du es dann nachher in Hamburg deutlich leichter 😉

    In anderer Umgebung zu laufen ist immer spannend, da kommen dann schnell mal ein paar Meter mehr zusammen. Das sonnige Wetter hat dann sicher das übrige getan.

    Im Vorgängerartikel hast Du übrigens meinen Kommentar missachtet, ich geh jetzt in mein Kämmerlein und heul ne Runde ins Kopfkissen 😉

    Liebe Grüße
    Volker

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