Schöner Start ins Marathontraining

Der Tag hat so schön begonnen … und dann fünf Konferenzen. Aber ich will nicht jammern, sondern von meinem Einstieg in die Marathonvorbereitung für den Start am 29. April in Hamburg berichten.

Ja, es wird viel in den nächsten Wochen zu lesen geben. Denn erstmals werde ich für einen Marathon, es wird mein vierter sein, einen detaillierten Trainingsplan befolgen. Mal sehen, ob mein Laufcoach Jens Nagel mich so weit bringt, dass ich das selbst gesetzte Ziel von 3:15 Stunden erreichen kann. Meine Bestzeit vom Stockholm-marathon im vergangenen Jahr steht bei 3:24 Stunden. Nochmal neun Minuten schneller ist ganz schön ambitioniert, wie ich finde.

Nachdem ich meinen Schnupfen auskuriert habe, stand heute also der Autakt an:

15 Minuten Einlaufen

4 x 80 bis 100 Meter Sprint

8 x 1 Minute im GA2 Tempo mit dazwischen jeweils 1 Minute  im gemäßigtem Tempo

15 Minuten Auslaufen

Die Anregung, diese Handlungsanweisungen im profilierten Gelände auszuüben, habe ich gerne befolgt. Der letzte Übungspart ist bei der 11-Kilometer-Runde über den Petrsiberg allerdings zehn Minuten länger geworden. Wird schon nicht so schlimm sein.

 

Schön war’s, nach sechs Tagen Pause erstmals wieder zu laufen. Und dann auch noch durch eine weiß überzuckerte Landschaft. Ich bin wieder da!

 

8 Gedanken zu “Schöner Start ins Marathontraining

  1. Also nicht nur rennen, sondern auch noch mitzählen und unterschiedliche Tempovorgaben im Kopf behalten (oder einen Spickzettel mitnehmen). Puh! Wird das immer so kompliziert oder darfst du auch mal einfach ganz normal in einem bestimmten Tempo über die gesamte Strecke laufen? Vor den Marathonlauf haben die Trainingsplanexperten wohl das Gehirnjogging gesetzt … 😉

    Viel Spaß hast du dabei hoffentlich trotzdem!

    Liebe Grüße
    Anne

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    • Keine Sorge, es gibt auch längere Einheiten, die ich einfach nur in einem bestimmten Tempo laufen darf.

      Zudem ist es ab einem gewissen Alter ja gar nicht abträglich, auch ein wenig Gehirnjogging zu betreiben. 😉

      Für Dich als Streckenkennerin: Besonders interessant waren die GA2-Abschnitte die Sickingenstraße hoch 😉

      Spaß hat der etwas ungewohnte Lauf schon gemacht. Frag mich nochmal in drei Wochen …

      Liebe Grüße
      Rainer 😀

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      • Wie definiert der Plan denn GA2 – über Tempo- oder Pulsvorgaben? Wenn Letzteres: Wie sehen die %-Angaben aus (leider gibt’s ja m.W. keine einheitliche Definition von GA2)? Und kann man die Sickingenstraße hoch überhaupt mit GA2 oder drunter laufen? ❓ Ich glaube, ich müsste irgendwann gehen, um unter 85% zu bleiben. 😦

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        • GA2 ist in der Regel die Vorgabe für den Puls. Das bedeutet ein Puls im Bereich 75 bis 85 Prozent des Maximalpulses. Ohne Pulsgurt: So flott, dass Du beim sprechen zu Dreiwortsätzen tendierst.

          Zum Tehma Sickingenstraße: 😉

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  2. Lieber Rainer, ich halte dir alle Daumen, dass du Lust, Freude, Ausdauer und vor allem die passende Kondition für diesen Trainingsplan haben wirst.

    Will dir zwar nicht die Illusionen rauben, aber ich habe fast die gleiche Zeit im Jahre 1990 ohne jeglichen Plan erreicht, bin einfach schnell gelaufen zum richtigen Zeitpunkt, aber du wirst es mit schaffen, alle Daumen sind gedrückt, und ich werde dein Training kritisch und aufmerksam verfolgen !

    Viel Glück ! 😎

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    • Keine Sorge, liebe Margitta. Illusionen raubst Du mir nicht. Vielleicht würde ich die 3:15 auch an einem guten Tag mit dem bisherigen Training erreichen, das in den Wochen vor dem Marathon aus 50 bis 60 Kilometern in der Woche inklusive mindestens dreier Dreistundenläufe bestand.

      Ich habe aber Lust darauf zu spüren, wie sich ein koordiniertes Training anfühlt. Dich als kompetente und kritische Begleiterin zu wissen, freut mich natürlich.

      Danke! 😀

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  3. 3:15 h, hola die Waldfee. Damit deklassierst Du mich um eine Stunde, nicht schlecht was Du Dir da vorgenommen hast, lieber Rainer.

    Mir wäre das allerdings zuviel Rechnerei. Da wäre mein Blick während des Laufes ausschließlich auf den Garmin gerichtet. Da könnte ich die abwechselungsreiche norddeutschen Einöde garnicht mehr richtig geniessen 😉

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    • Wir machen ja keinen Wettlauf 😉 Das mit dem Laufen nach Zeit ist gar nicht so schlimm. Immer will ich das natürlich auch nicht machen.

      Aber du hast schon recht. Der Blick geht häufiger zur Uhr also sonst. 😉

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